Im Campus und im Europark C werden neue Flächen angeboten. Die Grundstücksgesellschaft geht mit der Vermarktung in die Offensive.

Drei Wohnhäuser (Pfeil) im Fichtenhain – ihre offizielle Adresse ist Campus Fichtenhain 5 bis 9 – werden Ende Januar/Anfang Februar abgerissen. Die Häuser Nr. 17 sowie 31 bis 35 werden folgen.
Drei Wohnhäuser (Pfeil) im Fichtenhain – ihre offizielle Adresse ist Campus Fichtenhain 5 bis 9 – werden Ende Januar/Anfang Februar abgerissen. Die Häuser Nr. 17 sowie 31 bis 35 werden folgen.

Drei Wohnhäuser (Pfeil) im Fichtenhain – ihre offizielle Adresse ist Campus Fichtenhain 5 bis 9 – werden Ende Januar/Anfang Februar abgerissen. Die Häuser Nr. 17 sowie 31 bis 35 werden folgen.

Eckart Preen, Chef der Krefelder Wirtschaftsförderung. Archiv: abi

Jürgen Brefort, Bild 1 von 2

Drei Wohnhäuser (Pfeil) im Fichtenhain – ihre offizielle Adresse ist Campus Fichtenhain 5 bis 9 – werden Ende Januar/Anfang Februar abgerissen. Die Häuser Nr. 17 sowie 31 bis 35 werden folgen.

Krefeld. Im Europark Fichtenhain C sowie im Campus Fichtenhain stehen kurz- bis mittelfristig neue Gewerbeflächen für kaufinteressierte Unternehmen zur Verfügung. Im Campus Fichtenhain werden Ende Januar/Anfang Februar in der dort bislang größten Abrissaktion insgesamt sieben Wohngebäude verschwinden: Als erste die Häuser Campus Fichtenhain Nummern 5-9, es folgen bis zum Sommer die Nummern 17 sowie 31-35. Sämtliche Grundstücke gehören der Grundstücksgesellschaft Krefeld (GGK). Deren Geschäftsführer ist Eckart Preen, auch Chef der Krefelder Wirtschaftsförderung (WFG).

Die neue Kommunikationsstraße verbindet Europark A und C

Er sagt: „Die dortigen letzten sechs Mietparteien sind zwischen Herbst 2011 und April 2012 ausgezogen. Wir haben ihnen bei der Suche nach neuen Wohnungen geholfen und vermittelt.“

Der Abriss hat unmittelbare Folgen für die Arbeit der Grundstücksgesellschaft. „Im Campus entstehen dadurch zunächst weitere 4300 Quadratmeter zur gewerblichen Nutzung, die wir seit der vergangenen Woche bereits bewerben. Bei dieser Fläche ist Teilung angedacht, sie ist kurzfristig verhandelbar.“

Und es gibt neben der Medienstraße eine neue Straße im Europark Fichtenhain C, in dem Gebiet, das zwischen der Anrather Straße, der Campus-Zufahrtsstraße Fichtenhainer Allee und dem Europark Fichtenhain A liegt. Sie hat den Namen Kommunikationsstraße, wird in diesem Jahr durch die Stadt weiter ausgebaut, auch für den öffentlichen Busverkehr, und wird die Verbindung zwischen Europark A und C sein. Zurzeit stehen an der Grenze noch Poller.

Große Flächen stehen im Abschnitt C zur Verfügung

Auch in Fichtenhain C, sagt Eckart Preen, gibt es jetzt wieder erhebliche Flächenpotenziale. Neben dem Hauptzollamt, an der Anrather Straße, stehen 15 000 Quadratmeter zur Verfügung, die in zwei Areale geteilt werden können. Zwischen Medien- und Kommunikationsstraße sind es sieben angedachte Grundstücke, zwischen 2600 und 3700 Quadratmetern groß. Hinter der Kommunikationsstraße, Richtung Campus, umfasst die Gesamtfläche, die zur Verfügung stehen wird, 46 000 Quadrameter. Die werden, je nach Kundenwunsch, angepasst.

Das heute denkmalgeschützte Areal des Campus Fichtenhain hat eine über 100-jährige Geschichte. Seit 1906 diente es als Erziehungsheim und hieß „Fürsorge-Erziehungsanstalt“. 225 Jugendliche fanden ein neues Heim. Ab 1933 bezogen SA und Wehrmacht dort Quartier. Nach dem Krieg ging das Areal in Besitz des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) über. 1988 begannen Planungen beim LVR, das Gelände, das bis dahin „Rheinisches Landesjugendheim Fichtenhain“ hieß, zu verkaufen.

Im Dezember wurde das Areal des heutigen Campus Fichtenhain von der Krefelder Wirtschaftsfördderung (WFG) beziehungsweise von der Grundstücksgesellschaft Krefeld (GGK) gekauft mit dem Ziel, dort Gewerbeflächen zu vermarkten. Für den Bereich Campus gilt: Keine Logistik, kein Einzelhandel.

Per Newsletter verteilt die WFG Informationen über den Campus sowie Fichtenhain A, B und C an insgesamt 2500 Empfänger.

Angepasst werden kann, sagt Eckart Preen, auch eine freie Fläche in Fichtenhain B, gegenüber der Firma Fluitronics. Diese von der Grundstücksgesellschaft Krefeld zurückgekaufte Fläche umfasst 50 000 Quadratmeter.

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