Curse bringt Partylaune in die Kulturfabrik. Auch dank der Sängerin Mariama.

Der Rapper Curse heizte seinen Fans in der Kulturfabrik nach einem unterkühlten Auftakt kräftig ein.
Der Rapper Curse heizte seinen Fans in der Kulturfabrik nach einem unterkühlten Auftakt kräftig ein.

Der Rapper Curse heizte seinen Fans in der Kulturfabrik nach einem unterkühlten Auftakt kräftig ein.

Andreas Bischof

Der Rapper Curse heizte seinen Fans in der Kulturfabrik nach einem unterkühlten Auftakt kräftig ein.

Krefeld. Die große Halle der Kulturfabrik ist gut gefüllt und alle erwarten Curse - bis eine junge Frau die Bühne betritt. Mit einer Gitarre in der Hand zieht sie die Hip-Hop-Fans in ihren Bann.

Mariama singt vier Lieder und das Publikum liebt sie. Mit ihrer Soulstimme, ihrer charmanten, witzigen Art und Liedern, wie "Take it easy" bringt sie das Publikum zum jubeln.

Curse übernimmt die schon angeheizten Zuhörer und überzeugt vorerst nicht, er kommt mit einer Sonnenbrille und einer glänzenden Weste auf die Bühne gerannt. Er singt vier Lieder ohne Begrüßung oder Überleitung. Das Publikum singt zwar lautstark mit, richtig gefeiert wird aber erst, als die Takte zu "Freiheit" ertönen.

Curse legt mit der Brille und der Weste auch seine Coolness ab und wird in Jeans und T-Shirt zu einem Teil der feiernden Hip-Hop-Masse. Er nimmt Kontakt zum Publikum auf, bedankt sich fürs Kommen. Die Stimmung wird immer besser, Curse bringt einen Partysong, wie "Feier dich selbst" oder "Gold", nach dem anderen.

Seine Balladen sind spärlicher gesät und das ist auch gut so, denn das Publikum erwartet tanzbare Musik. Curse legt seine bekannt nachdenkliche Art ab. Er lacht und feiert mit dem Publikum. Seine lockeren, witzigen Überleitungen sorgen für Lacher. "Ich muss unbedingt aufhören soviel zu labern, sonst fallen mir die ernsten Songs so schwer", sagt er, bevor er in dem Lied "Was ist jetzt?" die Wut und Enttäuschung über eine verlorene Liebe herausschreit.

Die Zuhörer fordern zwei Zugaben und die bekommen sie auch

Curse sorgt mit seiner Vielseitigkeit für viel Begeisterung unter den Zuhörern am Sonntagabend. Er singt das Duett "Bis zum Schluss" mit Mariama und "Rap ist Soulmusik" mit einem weiteren support act: Samir. Bei einem Song fordert er das Publikum immer wieder auf, sich auf den Boden zu setzten, ruhig zu sein, um dann mit ihm hochzuspringen und mitzusingen. Die Zuhörer fordern zwei Zugaben, die kriegen sie auch. "Wenn ihr zwei haben wollt, seid ihr selbst schuld", sagt Curse, bevor er in die Menge springt.

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