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Großbild Polizei Krefeld, Bild 1 von 3

Rund ein Jahr, nachdem mehrere unbekannte Täter durch Manipulation an einem Geldautomaten einer Bank ander Uerdinger Straße mehr als 14.000 Euro ergaunert hatten, sucht die Polizei jetzt auf einen richterlichen Beschluss hin mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach den Betrügern.

Krefeld. Rund ein Jahr, nachdem mehrere unbekannte Täter durch Manipulation an einem Geldautomaten einer Bank an der Uerdinger Straße mehr als 14.000 Euro ergaunert hatten, sucht die Polizei jetzt auf einen richterlichen Beschluss hin mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach den Betrügern.

Die Täter hatten zwischen dem 26. und dem 28. November vergangenen Jahres Geräte an dem Automaten versteckt angebracht, mit dem sie die Magnetstreifen auslesen und die Pin-Nummer ablesen konnten. Anschließend wurden falsche Bankkarten gefertigt, mit denen im Ausland die Konten der Geschädigten geplündert wurden.

Bei der Manipulation an dem Automaten wurden die "Skimming"-Betrüger, so der Fachbegriff  für dieses Art der Kriminalität, von Videokameras aufgezeichnet. Die Polizei erhofft sich damit nun Hinweise auf die Täter.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 02151/6340.

Zwischenzeitlich hat die Polizei eines der veröffentlichten Bilder zurückgezogen. Nach der Veröffentlichung an dieser Stelle wurde bekannt, dass der abgebildete Mann nichts mit der Tat zu tun hat. Er war lediglich zwischen dem 26. und 28. November auch an dem betreffenden Geldautomaten, sein Bild landete bei den Ermittlungsakten.  "Die Polizei entschuldigt sich ausdrücklich bei dem auf diesem (nicht mehr zu sehenden, Anm. d. Redaktion)  Foto abgebildeten Mann", erklärte die  Polizei.

Die technischen Manipulationen seien auch für aufmerksame Kunden nur schwer zu erkennen, erklärt die Polizei. Die professionell arbeitenden Täter kopieren die Technik der Geldausgabeautomaten oder Türöffner täuschend echt.

- Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Kartenleser zur Türöffnung im Eingangsbereich zu den Geldausgabeautomaten ein. Kein Geldinstitut verlangt für den Zugang zu diesen Räumen die Eingabe der PIN. Informieren Sie in einem solchen Fall direkt ihr Geldinstitut oder die Polizei.  

- Nutzen Sie, sofern Sie über mehrere Kontokarten verfügen, stets unterschiedliche Karten für die Türöffnung und den Geldausgabeautomaten. Trotz Manipulation eines Türöffners können die Täter dann Ihre PIN nicht für Geldabhebungen nutzen.
 

- Sorgen Sie für einen angemessenen Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden, damit Ihnen bei der Bargeldabhebung niemand über die Schulter sieht.

- Verdecken Sie die Sicht auf die Tastatur immer mit der freien Hand oder einem Gegenstand. Dies erschwert das Ausspähen der PIN durch einen Täter oder eine verdeckt angebrachte Videokamera.  

- Geben Sie niemals an einem Geldautomaten mehrfach die PIN ein, wenn Sie von einer Ihnen unbekannten Person dazu aufgefordert werden.

 - Nutzen Sie keine Geldausgabeautomaten, an denen Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint. Achten Sie insbesondere auf Veränderungen des Karteneinzugsschachts und der Tastatur. Informieren Sie in diesem Fall sofort Ihr Geldinstitut oder die Polizei.  

- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihr Geldinstitut.

- Überlassen Sie die Karte niemals Dritten und bewahren Sie die PIN stets getrennt von der Karte auf.  

Unter Tel. 02151/ 6340 erhält man beim Kommissariat Vorbeugung der Krefelder Polizei weitere Tipps, um nicht Opfer von Straftätern zu werden. Informationen gibt es außerdem im Internet unter  www.polizei-krefeld.de zu.

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