Auch im fünften Spiel in Folge bleiben die Krefelder ohne Erfolgserlebnis. Das 1:3 gegen Iserlohn sehen 5047 Zuschauer.

Herberts Vasiljevs hatte für den zwischenzeitigen Ausgleich gesorgt.
Herberts Vasiljevs hatte für den zwischenzeitigen Ausgleich gesorgt.

Herberts Vasiljevs hatte für den zwischenzeitigen Ausgleich gesorgt.

Dirk Jochmann

Herberts Vasiljevs hatte für den zwischenzeitigen Ausgleich gesorgt.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine haben die Negativserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder nicht beenden können. Gegen die Iserlohn Roosters kassierten die Schwarz-Gelben am Freitagabend vor etwas mehr als 5000 Zuschauern durch das 1:3 (1:1, 0:2, 0:0) bereits die fünfte Niederlage in Serie. Am Sonntag, 17.45 Uhr, im Livespiel bei den Hamburg Freezers brauchen die Krefelder nun dringend das erste Erfolgserlebnis im neuen Jahr, wollen sie nicht in der Tabelle weiter nach unten durchgereicht werden.

Coach Rick Adduono hatte im ersten Spiel nach seiner Vertragsverlängerung die Angriffsformationen mächtig durcheinandergewürfelt, einzig den Block mit den drei Youngstern ließ er unverändert. Und das, obwohl Andreas Driendl trotz seiner Ellbogenverletzung mitwirken konnte und vor allem die Reihe mit Francois Methot, Mark Voakes und Adam Courchaine zuletzt so gut funktioniert hatte.

Die Anfangsphase der Krefelder ist vielversprechend

Umstellungen, die sich prompt nicht positiv auswirken sollten. Auch Richard Pavlikovsky kehrte trotz seiner Handverletzung wieder ins Team zurück.

Zunächst merkt man nicht, dass die Negativserie bei den Krefeldern ihre Spuren hinterlassen hatte. Die Gastgeber begannen schwungvoll und ließen sich auch durch einen frühen Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen. Bell hatte Courchaine stehen lassen und den Puck York maßgerecht zur Führung aufgelegt (5.). Doch die Pinguine schlugen aber nur 35 Sekunden später zurück. Nachdem Dusan Milo die Scheibe hinters Tor gespielt hatte, sprang diese unkontrolliert von der Bande zurück auf den Schläger von Courchaine, der Herberts Vasiljevs zum 1:1 auflegte.

In der Folge hatten beide Teams Probleme, ein konstruktives Angriffsspiel aufzuziehen. Hochkarätige Torchancen blieben Mangelware, die klarste vergab Boris Blank, als er völlig unbedrängt Caron anschoss. Pech für die Pinguine, dass ein nicht geahndetes Foul an Sinan Akdag den erneuten Führungstreffer für die Sauerländer einleitete. Denn nach einer regelwidrigen Attacke von Giuliano am Abwehrspieler hatten die Gäste plötzlich eine 3:1-Überzahl, die Wörle prompt zum 1:2 nutzte (29.).

Danach wechselte Adduono wieder zu seinen ursprünglichen Angriffsformationen zurück, ohne dass die Aktionen zwingender wurden. Im Gegenteil: Denn auch den nächsten Treffer sollten die Gäste erzielen. Nachdem Scott Langkow zwar zweimal abwehren, den Puck aber nicht sichern konnte, traf Giuliano 20 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels im Powerplay.

Immerhin, 20 Minuten blieben den Schwarz-Gelben, das Blatt noch einmal zu wenden. Doch auch im Schlussdrittel agierten die Gastgeber, die die Iserlohner immer mehr in die Defensive drängten, weitgehend glücklos. Sie schienen den Puck förmlich ins Tor tragen zu wollen – vor allem bei ihren Versuchen im Powerplay, wobei die Gäste immer wieder noch einen Stock oder Körper dazwischen bekamen und dank Caron den Vorsprung über die Zeit retteten.

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