Trainer Rick Adduono freute sich mit Maskottchen Kevin über den Sieg gegen Berlin.
Trainer Rick Adduono freute sich mit Maskottchen Kevin über den Sieg gegen Berlin.

Trainer Rick Adduono freute sich mit Maskottchen Kevin über den Sieg gegen Berlin.

Raiko Gayk

Trainer Rick Adduono freute sich mit Maskottchen Kevin über den Sieg gegen Berlin.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine haben personell die ersten Weichen gestellt. Am Donnerstag wurde der Vertrag mit Chefcoach Rick Adduono ebenso um zwei weitere Jahre verlängert wie der Kontrakt mit Co-Trainer Reemt Pyka. „Ich bin sehr stolz Trainer der Krefeld Pinguine zu sein. Ich werde auch in den kommenden zwei Jahren versuchen, immer das Beste zu geben. Ich muss mich für die Unterstützung vor allem der Mannschaft bedanken. Denn nur mit einer starken Mannschaft kann man auch ein qualitativ guter Trainer sein“, sagte Adduono, der im Dezember 2009 den glücklosen Martin Jiranek an der Bande der Krefelder abgelöst hatte.

Gegen die Sauerländer soll die Negativserie beendet werden

Pyka hatte bereits 2006 – damals unter Jiri Ehrenberger – das Amt des Assistenztrainers übernommen, nachdem er zuvor bereits von 1992 bis 2000 als Spieler das Trikot des KEV getragen hatte. Gegen die Sauerländer soll die Negativserie beendet werden. Die nächste Bewährungsprobe wartet bereits am Freitagabend auf das Duo. Dabei geht es im König-Palast ausgerechnet gegen die Iserlohn Roosters, bei denen Adduono 2007 seinen Einstand als Coach in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gab. Gegen die Sauerländer, die in den bisherigen beiden Vergleichen dieser Saison jeweils geschlagen werden konnten, wollen die Schwarz-Gelben nach vier Niederlagen in Folge endlich den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren.

„Wir müssen wieder eine Topleistung abliefern. Aber ich hoffe, dass der Heimvorteil hilft, dass wir wieder in die Spur kommen“, sagt Adduono, der Pyka zu Beginn der Woche die Leitung des Trainings überlassen hatte, weil er mit dem Sportlichen Berater Rüdiger Noack unterwegs war, um sich in der österreichischen Eishockey-Liga nach möglichen Verstärkungen für die kommende Saison umzusehen. Schließlich läuft ein Großteil der Verträge im Sommer aus.

Während Roland Verwey auch an diesem Wochenende nicht einsatzfähig ist, könnte möglicherweise Richard Pavlikovsky, der zuletzt wegen einer Handverletzung fehlte, wieder ins Team zurückkehren. Dafür allerdings hat es Andreas Driendl erwischt. Der Stürmer hat sich im Training eine Verletzung des Ellbogens zugezogen. Ob der 26-Jährige, derzeit der viertbeste Scorer im Team, gegen die Roosters mitwirken kann, wird erst am Freitag nach dem Abschlusstraining feststehen. Dann auch erst wird Adduono wissen, ober er weitere Veränderungen der Reihen vornehmen musse. Im Schlussabschnitt der Partie am Sonntag in München hatte der Kanadier vor allem seine Offensiv-Formationen schon tüchtig durcheinandergewirbelt. Daher steht derzeit nur fest, dass zumindest der Block der Youngster mit Patrick Klöpper, Christian Kretschmann und Kevin Orendorz zusammenbleiben wird.

Bis Donnerstagmittag waren bereits mehr als 4000 Eintrittskarten für die Partie am Freitagabend gegen die Iserlohn Roosters verkauft.

Aufgrund der Live-Übertragung bei Servus-TV beginnt das Auswärtsspiel der Pinguine am Sonntag bei den Hamburg Freezers nicht um 16.30 Uhr, sondern erst um 17.45 Uhr.

Das Heimspiel am Freitag, 19.30 Uhr, gegen die Iserlohn Roosters können Sie wie gewohnt im Internet verfolgen.

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