Die Pinguine sind nach dem 2:3 am Sonntag beim EHC München in diesem Jahr noch immer ohne Sieg.

In dieser Szene kann Goalie Scott Langkow gegen Jason Ulmer einen Gegentreffer verhindern.
In dieser Szene kann Goalie Scott Langkow gegen Jason Ulmer einen Gegentreffer verhindern.

In dieser Szene kann Goalie Scott Langkow gegen Jason Ulmer einen Gegentreffer verhindern.

ISPFD

In dieser Szene kann Goalie Scott Langkow gegen Jason Ulmer einen Gegentreffer verhindern.

München. Die Krefeld Pinguine warten in diesem Jahr in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch auf den ersten Sieg. Im vierten Spiel seit dem Jahreswechsel setzte es am Sonntag mit dem 2:3 nach Penaltyschießen beim EHC München die vierte Niederlage in Folge.

Gerade mal zwei mickrige Pünktchen hat das Team um Coach Rick Adduono dabei gesammelt und muss im Heimspiel am kommenden Freitag gegen die Iserlohn Roosters mit aller Macht versuchen, den Hebel wieder umzulegen, sonst ist die gute Ausgangsposition im Play-off-Kampf schnell verspielt.

Krefelder haben aus der Niederlage nichts gelernt

Es schien, als hätten die Pinguine aus der 3:5-Niederlage am Freitagabend bei den Straubing Tigers nichts gelernt. Erneut erarbeiteten sich die Schwarz-Gelben in der Anfangsphase eine 2:0-Führung, doch wieder gaben sie den Vorsprung geradezu leichtfertig her.

Waren es in Straubing noch individuelle Fehler, die zu den Gegentreffern geführt hatten, so funktionierte am Sonntag das sonst so zuverlässige Unterzahlspiel der Pinguine nicht. Zweimal nutzten die Gastgeber im Mittelabschnitt die numerische Überlegenheit, um binnen rund vier Minuten den Gleichstand zu erzwingen.

Kevin Orendorz, der am Samstag noch die Junioren des Krefelder EV zu einem 3:1-Sieg in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) beim EV Regensburg führte – er traf zum 3:1-Endstand – hatte in München den Torreigen eröffnet.

Pinguine, Tor: Langkow (Wendler), Abwehr: Meyers, Milo; Robar, Akdag; Sonnenburg, Hanusch; Sturm: Blank, Driendl, Vasiljevs; Courchaine,  Voakes, Methot; Ostwald, Pietta, Schymainski; Orendorz, Kretschmann, Klöpper

 

Schiedsrichter: Rohatsch/Bauer

 

Zuschauer: 3022

 

Tore: 0:1 (6:38) Orendorz (Kretschmann), 0:2 (13:22) Driendl (Robar, Blank/5-4), 1:2 (23:05) Maurer (Petermann, Steinhauer/5-4), 2:2 (27:08) Kathan (Ulmer, Buchwieser/5-4), Penalty: Kompon

 

Strafminuten: München 14; Pinguine: 18

Der Youngster konnte unbedrängt ins gegnerische Drittel fahren, zog kurz hinter der blauen Linie ab und überraschte Münchens Goalie Reimer mit einem platzierten Flachschuss (7.). In einer Phase, wo den Gastgebern rein gar nichts gelingen wollte, nutzen die Krefelder ihr erstes Powerplay, um durch Andreas Driendl auf 2:0 zu erhöhen (14.).

Als die Münchener zu Beginn des Mittelabschnitts gar ohne ihren verletzten Goalie Reimer zurück aufs Eis kamen – für ihn stand Steinhauer erstmals in dieser DEL-Saison zwischen den Pfosten – schien das auch kein Nachteil für die Gäste zu sein.

Doch plötzlich stellten die Mannen von Coach Adduono ihre Offensivbemühungen fast völlig ein, während die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine kamen. Sie wirkten nun aggressiver und läuferisch stärker und wurden dafür belohnt. Maurer (24.) und Kathan (28.) trafen jeweils in Überzahl, die Partie war wieder offen und blieb es auch bis in die Verlängerung.

Dort vergab Sinan Akdag, der allein auf Steinhauer zufuhr, aber am Goalie scheiterte, die große Siegchance. Stattdessen hatten die Münchener dank Kompons Treffer im Penaltyschießen noch das bessere Ende für sich.

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