Die Krefelder werden Dritter beim landesweiten Fußballturnier der Förderschulen mit Schwerpunkt „Geistige Behinderung“.

Die zwölf- bis neunzehnjährigen Schüler kämpfen beim landesweiten Fußballturnier der Förderschulen um den Ball.
Die zwölf- bis neunzehnjährigen Schüler kämpfen beim landesweiten Fußballturnier der Förderschulen um den Ball.

Die zwölf- bis neunzehnjährigen Schüler kämpfen beim landesweiten Fußballturnier der Förderschulen um den Ball.

Dirk Jochmann

Die zwölf- bis neunzehnjährigen Schüler kämpfen beim landesweiten Fußballturnier der Förderschulen um den Ball.

Krefeld. „Krefeld vor, noch ein Tor!“, schallt es am Dienstag durch die Halle des SC Bayer 05 Uerdingen am Löschenhofweg. Dort hat das 27. landesweite Fußballturnier der Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Geistige Behinderung“ stattgefunden. Veranstalter waren die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule und der SC Bayer.

Bereits 2011 und 2012 ist das Turnier, welches von der Lebenshilfe NRW finanziert wird, in Krefeld ausgetragen worden. „Auch dieses Jahr haben wir uns bei der Lebenshilfe für den Austragungsort beworben“, sagt der Förderschullehrer Björn Knops.

Er hat die zwölf- bis neunzehnjährigen Bodelschwingh-Schüler mit seinem Kollegen Jürgen Lunau und Wolfgang Henskes, einem erfahrenen Bambini-Trainer des SC Bayer, vorbereitet. „Die Mannschaft trainiert einmal wöchentlich. Für alle Schulen ist es eine Riesensache!“, sagt Björn Knops.

Die Krefelder Mannschaft wird lautstark unterstützt

Die zwölf Krefelder haben mit fünf Mannschaften aus Moers, Geldern, Alpen, Wesel und Duisburg, um den Landessieg gekickt. Und das mit lautstarker Unterstützung: Schon nach dem ersten Tor hält es fast keinen mehr auf den Bänken, und zwischen „Jaaaa“ und „Juhuuu“ ertönen Vuvuzelas.

„Die sollen richtig Gas geben und viele Tore schießen“, sagt die 14-jährige Sara, die ihren Bruder Adriano anfeuert. Die Bodelschwingher versenken einen Ball nach dem anderen – trotz harter Konkurrenz: „Die Gegner sind wirklich gut!“, meint der 15-jährige Adriano. Deshalb ist Alex, dessen Vorbild Manuel Neuer ist, sehr aufmerksam. „Meine Handschuhe bringen mir Glück“, sagt der 14-jährige Torwart.

Schlussendlich haben sich Kampf- und Teamgeist ausgezahlt, die Schüler sind mit ihrer Platzierung zufrieden: „Wir wollten zwar den ersten Platz machen, aber der dritte Platz ist auch voll okay“, so der 16-jährige Marco.

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