Zufahrt zum Haus für Autisten doch über Klever Straße?

Auf diesem Grundstück soll der Neubau entstehen. Unklar ist, ob die Zufahrt über die Klever Straße (im Hintergrund) oder die  Alte Landstraße erfolgen soll.
Auf diesem Grundstück soll der Neubau entstehen. Unklar ist, ob die Zufahrt über die Klever Straße (im Hintergrund) oder die Alte Landstraße erfolgen soll.

Auf diesem Grundstück soll der Neubau entstehen. Unklar ist, ob die Zufahrt über die Klever Straße (im Hintergrund) oder die Alte Landstraße erfolgen soll.

abi

Auf diesem Grundstück soll der Neubau entstehen. Unklar ist, ob die Zufahrt über die Klever Straße (im Hintergrund) oder die Alte Landstraße erfolgen soll.

Krefeld-Hüls. Der geplante Neubau der Lebenshilfe für 18 Autisten zwischen Klever Straße und Alter Landstraße im Hülser Norden wird das Hauptthema der Sitzung der Bezirksvertretung am Donnerstag sein. Die Anwohner der Alten Landstraße hatten sich bei der öffentlichen Vorstellung des Projekts am 16. März vor allem darüber beschwert, dass die Zufahrt zu den vier eingeschossigen Gebäuden über ihre Straße erfolgen soll.

Nun könnten Bedenken der Feuerwehr den Anwohnern entgegenkommen. "Aus Sicht der Feuerwehr wird die Erschließung über die Klever Straße als verkehrstechnisch bessere Lösung eingestuft", heißt es in einer Stellungnahme der Wehrleute.

Für ein problemloses Einbiegen der Rettungsfahrzeuge von der Alten Landstraße aus südlicher Richtung sei die Mitbenutzung des südlich angrenzenden Grundstücks notwendig. Die Lebenshilfe will daher mit dem privaten Grundstücksinhaber einen Vertrag schließen, der ein Befahren im Notfall zulässt.

Weil die Verhandlungen scheitern könnten, soll im Bebauungsplan auch die Erschließung über die deutlich mehr und schneller befahrene Klever Straße möglich sein. Dort müsste allerdings ein Baume gefällt werden. Wegen des Verkehrs auf der Klever Straße gibt die Lebenshilfe auch die Option auf, den Wohnkomplex in diese Richtung erweitern zu können.

Die Hoffnung einiger Anwohner, das Projekt wegen Lärmbedenken stoppen zu können, haben sich hingegen zerschlagen. Der zu erwartende Lärm sei mit dem eines normalen Wohngebietes vergleichbar, heißt es in der Ausschussvorlage.

Die Fläche zwischen Klever Straße und Alte Landstraße ist insgesamt 9000 Quadratmeter groß. Der Wohnkomplex soll aus vier eingeschossigen, barrierefreien Gebäuden bestehen, die sich um einen rund 1500 Quadratmeter großen Innenhof gruppieren. In drei Wohngebäuden ziehen jeweils sechs Bewohner ein, der vierte Gebäudeteil ist für Gemeinschafts- und Therapieräume vorgesehen.

Zwischen den Wohngebäuden im Osten (Alte Landstraße), den Gewächshäusern im Norden und der landwirtschaftlichen Fläche im Westen (Klever Straße) werden Pflanzflächen entstehen.

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