Wohnstätte beginnt mit den Bau am Quartelkämpchen.

Die Tordurchfahrt zur Rathenaustraße wird abgerissen – der nördliche Eingang bleibt aber bestehen.
Die Tordurchfahrt zur Rathenaustraße wird abgerissen – der nördliche Eingang bleibt aber bestehen.

Die Tordurchfahrt zur Rathenaustraße wird abgerissen – der nördliche Eingang bleibt aber bestehen.

Wohnstätten-Chef Thomas Siegert glaubt, dass die Nachfrage nach Einfamilienhäusern zur Miete steigt.

Bischof, Andreas (abi), Bild 1 von 2

Die Tordurchfahrt zur Rathenaustraße wird abgerissen – der nördliche Eingang bleibt aber bestehen.

Krefeld-Linn. Auf rund 30 000 Quadratmetern Fläche planen Wohnstätte und Bau GmbH in den nächsten Jahren Wohnungen für Senioren und Häuser für Familien mit Kindern. An Quartelkämpchen, Rathenau- und Königsberger Straße entsteht in Linn ein neues Quartier. „Hier werden in Zukunft nicht mehr Leute leben als bisher“, sagt Thomas Siegert, der Chef der beiden Stadttöchter. „Sie werden aber eine bessere Wohnqualität haben.“ Zwei Maßnahmen beginnen bereits in diesem Herbst.

Geplant ist, nur dort zu bauen, wo es Leerstände gibt

Siegert betont weiter: „Keiner wird aus seinem Haus ausziehen müssen. Wir werden nur dort abreißen und neu bauen, wo es Leerstände gibt.“ Die jetzigen Häuser seien aus den 30er Jahren und was Substanz und Raumhöhe betreffen, nicht mehr zeitgemäß. „Ziel ist es, einerseits den sich wandelnden Wohnraumbedürfnissen der Quartiersbewohner im Hinblick auf den demographischen Wandel gerecht zu werden und andererseits ein zukunftsfähiges Wohnraumangebot bezüglich Wohnungsgröße, Qualität und energetischen Anforderungen zu entwickeln“, sagt Siegert.

22 Wohnungen speziell für Senioren sollen enstehen

Los geht es im Herbst am Quartelkämpchen 54 bis 62 (WZ berichtete). Dort entstehen 22 Wohnungen für ältere Mitbürger mit Anbindung an das Seniorenheim.

An der Rathenaustraße, hier sind es die Hausnummern 45 bis 47, werden zur gleichen Zeit fünf Maisonette-Wohnungen für Familien mit Kindern errichtet. „An Miet-Einfamilienhäusern für Leute mit Kindern werden wir in den nächsten fünf bis acht Jahren einen hohen Bedarf haben“, sagt Siegert.

Daran anschließend erfolgt ein größeres Baugebiet, durch das die Tilsiter Straße führt. Es reicht bis zur Königsberger Straße auf der einen Seite und bis zum Torbogen mit den beiden Punkthäusern (siehe Kasten) entlang der Königsberger Straße auf der anderen.

Als Punkthäuser werden Gebäude mit einem um einen Mittelpunkt zentrierten Grundriss bezeichnet. Es können Wohnhochhäuser mit innerem Erschließungskern und außenliegenden Wohneinheiten sein.

Für das Gebiet an der Tilsiter Straße wird jetzt die öffentliche Auslegung vorbereitet. Damit sollen die Bürger früh an der Bauleitplanung beteiligt werden.

Die vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes 713 steht für Quartelkämpchen, Rathenau- und Tilsiter Straße an.

Da die benachbarte ehemalige katholische Grundschule aufgrund ihrer Fusionierung mit der Schule am Kohlplatzweg seit rund zwei Jahren nicht mehr genutzt wird, soll dieses städtische Gebiet gleichzeitig entwickelt werden. Dort ist auch Wohnbebauung geplant.

Die Bäume auf dem Schulhof könnten stehen bleiben

Die Bäume auf dem heutigen Schulhof sollen möglichst erhalten bleiben. 16 000 Quadratmeter groß ist der Bereich rechts des Torbogens. „Wir bauen hier schrittweise Zwei-, Drei- und Vierraum-Wohnungen und fünfzehn Einfamilienhäuser, die jeweils vermietet werden.“ Davor werden entlang der Königsberger Straße Garagen errichtet, die für Schallschutz sorgen. Die Häuser werden zwei bis dreieinhalb Geschosse haben. Die Kinder können sich über einen Spielplatz freuen.

Die Tordurchfahrt samt ihrer Punkthäuser wird zwar abgerissen, aber nicht vergessen. Der städtebauliche Entwurf umfasst auch im neu geschaffenen Bereich zwei viergeschossige Punkthäuser mit je acht Wohneinheiten.

Sie werden als Abschluss der Rathenaustraße die vorhandene Verbindung und Haupterschließung zur Königsberger Straße markieren und damit einen neuen, aber gewohnten und markanten nördlichen Eingang für das gesamte Quartier bilden.

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