Ein Archivbild von den abgebrannten Ruinen des Compo-Lagers.
Ein Archivbild von den abgebrannten Ruinen des Compo-Lagers.

Ein Archivbild von den abgebrannten Ruinen des Compo-Lagers.

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Ein Archivbild von den abgebrannten Ruinen des Compo-Lagers.

Krefeld. Der Düngemittelhersteller Compo hat nach dem Großbrand im September die Produktion in Krefeld teilweise wieder aufgenommen. Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, dass die Anlagen, die nicht von den Flammen betroffen waren von einem unabhängigen Sachverständigen geprüft worden seien und es keine Sicherheitsbedenken gebe. Die Verladeanlage, das Ammoniaklager, die  die Salpetersäure- und Flüssigdüngerproduktionsanlage sowie die Umhüllungsdüngeranlagen mit der dazugehörigen Abfüllanlage wurden wieder in Betrieb genommen. 30 der 108 Compo-Mitarbeiter, die zurzeit von Kurzarbeit betroffen sind, konnten damit in die Vollzeitbeschäftigung zurückkehren. 

Da jedoch die Förderanlagen für die Ver- und Entsorgung der Produktionsanlage zerstört wurden, steht die Mehrnährstoffdüngerproduktion weiterhin still. Lieferengpässe vermeidet Compo weitgehend durch den externen Zukauf der benötigten Rohstoffe und die Verarbeitung in anderen Standorten.

Zu Beginn der Woche hat Compo nach eigenen Angaben die Freigabe zum Abriss der Brandruine bekommen, die früher mal ein Düngemittel-Lager war. Die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen. "Wir arbeiten unvermindert daran, den Standort schnellstmöglich wieder komplett in Betrieb zu nehmen und alle derzeit noch in Kurzarbeit befindlichen Mitarbeiter zurück nach Krefeld zu holen", sagte Jens Averdiek, Geschäftsführer von Compo. 

Der Compo-Brand geriet in die Schlagzeilen weil eine riesige Rauchwolke mit giftigen Anteilen zeitweise über Teile von Krefeld und Duisburg waberte. Auch der Betrieb im Uerdinger Hafen und auf dem Rhein wurde immer wieder eingestellt.

 

 

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