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Ist Bellas Mörder gefasst?

Erkrath. Ein offenbar psychisch kranker Mann hat am Sonntagmorgen eine 86-Jährige zu Boden geprügelt und nach seiner Festnahme behauptet, vor eineinhalb Wochen in der Ohligser Heide die 13 Wochen alte Hündin Bella getötet zu haben.

Der 26-jährige schlug am Sonntag gegen 10.40 Uhr an einer Bushaltestelle an der Schimmelbuschstraße auf eine 86-jährige Hochdahlerin ein und prügelte sie zu Boden. Anschließend trat er ihr mehrfach gegen den Kopf und den Oberkörper, so dass sie schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Der Mettmanner wurde in eine Psychiatrie eingeliefert

Ein unbekannter Zeuge war der Seniorin zu Hilfe geeilt und wurde ebenfalls angegriffen, konnte sich aber erfolgreich wehren. Kurz bevor die zwischenzeitlich alarmierte Polizei am Tatort eintraf, flüchtete der Mettmanner durch den gegenüberliegenden Park in Richtung Schlickumer Weg, verfolgt von einem weiteren Zeugen. Diesem gelang es, den Tatverdächtigen gemeinsam mit einem Polizeibeamten festzunehmen.

Nach der Festnahme sagte der Mettmanner aus, die Hündin Bella entführt und anschließend erhängt zu haben. Der offenbar psychisch kranke Tatverdächtige wurde in die Rheinischen Landeskliniken eingewiesen. Der Zustand der misshandelten Seniorin ist inzwischen stabil.

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet und eine Ermittlungskommission eingerichtet. In diesem Zusammenhang suchen die Ermittlungsbehörden dringend nach dem Zeugen, der den Tatverdächtigen an der Bushaltestelle von seinem Opfer fernhielt. Es soll sich um einen jungen Mann südländischen Typs handeln, der mit einer jungen Frau und einem Hund unterwegs war.

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