Die Musikschule bietet Unterricht für die Jüngsten an.

Alles gar nicht so schwierig: Lehrerin Susanne Rosenstock zeigt Mara (l. mit Mutter Silke Thomas) und Catherina (mit Mutter Birgit Brockerhoff) den richtigen Griff.
Alles gar nicht so schwierig: Lehrerin Susanne Rosenstock zeigt Mara (l. mit Mutter Silke Thomas) und Catherina (mit Mutter Birgit Brockerhoff) den richtigen Griff.

Alles gar nicht so schwierig: Lehrerin Susanne Rosenstock zeigt Mara (l. mit Mutter Silke Thomas) und Catherina (mit Mutter Birgit Brockerhoff) den richtigen Griff.

Dirk Thomé

Alles gar nicht so schwierig: Lehrerin Susanne Rosenstock zeigt Mara (l. mit Mutter Silke Thomas) und Catherina (mit Mutter Birgit Brockerhoff) den richtigen Griff.

Erkrath. In allen drei Erkrather Stadtteilen bietet die Musikschule Unterricht an verschiedensten Instrumenten für Schüler jeder Altersklasse an – vom Liedergarten für die Jüngsten bis zur Band.

„Besonders klassische Instrumente wie Gitarre und Klavier sind Dauerbrenner“, sagt Schulleiter Guido Mallwitz auf Nachfrage. E-Orgel und Akkordeon wurden hingegen immer weniger gefragt. Neben Einzel- oder Gruppenunterricht legt die Musikschule Wert auf das Zusammenspiel in Spielkreisen, Bands oder Ensembles, die auch öffentliche Konzerte geben. Das Musizieren dort ist kostenfrei.

17 Lehrer unterrichten derzeit 650 Schüler

Die meisten Instrumente verleiht die Schule gegen eine Gebühr von 12,75 Euro pro Monat, das Mitbringen von eigenen Instrumenten ist ebenfalls möglich. Für Kinder bis vier Jahre wird ein Liedergarten angeboten (13,25 Euro monatlich), in dem die Kinder zusammen mit ihren Eltern Musik entdecken. 17 Lehrer unterrichten ihre Schüler – Kinder wie Erwachsene – in der Woche vom nachmittags bis abends.

Weil aber immer mehr Schüler immer mehr Zeit in der Schule verbringen und deshalb laut Mallwitz „oftmals keine Lust haben, anschließend zum Musikunterricht zu kommen“, geht die Musikschule an die Grundschulen und engagiert sich im offenen Ganztag. Dabei wird den Schülern während der Unterrichtszeit die Möglichkeit gegeben, sich mit Instrumenten und Noten vertraut zu machen.

Auch am Hochdahler Gymnasium ist die städtische Einrichtung aktiv: Vormittags organisieren die Lehrer dort zweimal pro Woche eine Bläser- und Streichergruppe. Künftig könnte dieses Angebot auch am Gymnasium Alt-Erkrath gemacht werden.

Mit Aktionen will die Musikschule wieder mehr Erkrather für Musik begeistern. Derzeitig sind es etwa 650. „In den vergangenen Jahren ist die Schülerzahl leicht gesunken“, sagt Guido Mallwitz. „Wir hoffen, dass die Zahl der Neuanmeldungen zum neuen Schuljahr nach den Sommerferien wieder steigt.“

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer