Kinder der Adolf-Kolping-Schule erlitten eine Vergiftung durch Lebensmittel.

Krankentransporter aus dem ganzen Kreis Mettmann waren am Mittwoch zur Adolf-Kolping-Schule gekommen, um elf Kinder mit einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus zu bringen.
Krankentransporter aus dem ganzen Kreis Mettmann waren am Mittwoch zur Adolf-Kolping-Schule gekommen, um elf Kinder mit einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus zu bringen.

Krankentransporter aus dem ganzen Kreis Mettmann waren am Mittwoch zur Adolf-Kolping-Schule gekommen, um elf Kinder mit einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus zu bringen.

Dirk Thomé

Krankentransporter aus dem ganzen Kreis Mettmann waren am Mittwoch zur Adolf-Kolping-Schule gekommen, um elf Kinder mit einer Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus zu bringen.

Hilden. Für elf Kinder der Klasse 4b der Adolf-Kolping-Grundschule an der Beethovenstraße endete am Mittwoch eine kleine Feier mit starker Übelkeit und Magenschmerzen. Vermutlich haben sie sich durch mitgebrachte Donuts aus einer Bäckerei eine Lebensmittelvergiftung zugezogen.

Acht Kinder mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Fünf Kinder wurden in die Uni-Kinderklinik nach Düsseldorf, drei in die städtische Kinderklinik nach Solingen gebracht. Die meisten konnten nach Angaben von Daniela Hitzemann, Pressesprecherin des Kreises Mettmann, schon am Nachmittag „wieder der Obhut ihrer Eltern übergeben werden“.

„Alle Kinder sind den Umständen entsprechend wohlauf.“

Dr. Dag Schütz, Leitender Notarzt des Kreises Mettmann

Gegen 11.30 Uhr hatte Verena Bönte, Rektorin der Grundschule, per Notruf die Kreisleitstelle der Feuerwehr alarmiert. 15 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Hilfsdiensten aus dem ganzen Kreis Mettmann rückten an, um die zehn und elf Jahre alten Kinder in die umliegenden Kinderkliniken zu bringen. Auch Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes und des Amtes für Verbraucherschutz kamen, um nach dem Erreger zu suchen.

„Angenommen wird, dass nicht die Schulverpflegung ursächlich für die Erkrankung ist, da die Symptome noch vor dem Mittagessen auftraten und sich auch nur auf eine Klasse beschränkten“, verkündete die Stadt Hilden bereits am frühen Nachmittag auf ihrer Internetseite. Es sei nicht zu befürchten, dass weitere Kinder in anderen Klassen oder an anderen Schulen betroffen sind.

Die Schulküche war zum fraglichen Zeitpunkt noch nicht geöffnet

Die Schulleiterin wollte keine Angaben zu dem Vorfall machen und verwies auf die Pressestelle der Polizei. Hausmeister Helmut Jur gab an, dass die fraglichen Lebensmittel nicht aus der Schulküche stammen könnten, da diese zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geöffnet gewesen sei. Auch die Schulmilch schloss er als Ursache aus, da sie homogenisiert und wärmebehandelt sei.

Bei konkreten Nachfragen stehen das Gesundheitsamt des Kreises Mettmann unter Telefon 02104/99 23 00 sowie das städtische Amt für Jugend, Schule und Sport unter Telefon 02103/72 546 (Bernd Eichmann) zur Verfügung.

So konzentrierten sich die Untersuchungen auf die von den Schülern mitgebrachten Getränke und Lebensmittel. Mitarbeiter des Amtes für Verbraucherschutz nahmen Proben, die zur Untersuchung ins staatliche Veterinäruntersuchungsamt nach Krefeld gebracht wurden. „Mit einem Ergebnis ist frühestens am Freitag zu rechnen“, sagte Hitzemann. Auch in der Bäckerei, aus der die Donuts stammen, wurden Proben genommen.

Bereits am frühen Nachmittag sprach Dr. Dag Schütz, Leitender Notarzt des Kreises Mettmann, davon, dass „alle Kinder den Umständen entsprechend wohlauf“ seien. Die behandelnden Ärzte in den Kinderkliniken gaben nach Angaben von Hitzemann später an, dass es den Kindern deutlich besser gehe. Nach Angaben der Ärzte deuten die Symptome nicht auf ein Virus als Ursache hin.

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