Den Schülern der Adolf-Kolping-Schule geht es nach der Lebensmittelvergiftung wieder besser. Die Untersuchungen dauern an.

Beamte der Kriminalpolizei haben im Auftrag des Gesundheitsamtes Proben von diesen Donuts mitgenommen, um sie als mögliche Ursache der Lebensmittelvergiftung von zwölf Viertklässlern untersuchen zu lassen.
Beamte der Kriminalpolizei haben im Auftrag des Gesundheitsamtes Proben von diesen Donuts mitgenommen, um sie als mögliche Ursache der Lebensmittelvergiftung von zwölf Viertklässlern untersuchen zu lassen.

Beamte der Kriminalpolizei haben im Auftrag des Gesundheitsamtes Proben von diesen Donuts mitgenommen, um sie als mögliche Ursache der Lebensmittelvergiftung von zwölf Viertklässlern untersuchen zu lassen.

Dirk Thomé

Beamte der Kriminalpolizei haben im Auftrag des Gesundheitsamtes Proben von diesen Donuts mitgenommen, um sie als mögliche Ursache der Lebensmittelvergiftung von zwölf Viertklässlern untersuchen zu lassen.

Hilden. „Wir sind alle erleichtert, dass es den Kindern wieder besser geht“, sagt Schuldezernent Reinhard Gatzke. Er hat Donnerstag ein längeres Gespräch mit Verena Bönte geführt. Dabei hat die Rektorin der Adolf-Kolping-Grundschule an der Beethovenstraße von den Vorfällen am Mittwochvormittag berichtet. Für Nachfragen der WZ stand sie Donnerstag nicht zur Verfügung.

Im Gegensatz zu ersten Meldungen haben sich zwölf (nicht elf) Kinder der Klasse 4b bei einer internen Klassenfeier eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Mittlerweile habe sich laut Gatzke „die Lage sehr entspannt“. Bis zum Nachmittag seien zwar noch drei Kinder zur Beobachtung im Krankenhaus geblieben, die anderen Schüler seien aber teilweise schon am Mittwochnachmittag wieder nach Hause entlassen worden. Vier Kinder haben Donnerstag sogar wieder den Schulunterricht besucht.

Auch den noch im Krankenhaus verbliebenen Kindern gehe es besser. „Die Ärzte sagen, dass es keine Auffälligkeiten gibt“, sagt Gatzke. Das bestätigt auch Daniela Hitzemann. Die Pressesprecherin des Kreises Mettmann steht im engen Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt und sagt: „Alle Ärzte haben gesagt, dass die Kinder keine nachhaltigen Folgen zu erwarten haben.“

Telefondienst der Stadt wurde kaum benutzt

Bernd Eichmann spricht ebenfalls von einer „sehr entspannten Lage“. Der für die Schulen zuständige Teamleiter im Rathaus meint damit aber den Telefondienst, den die Stadt am Mittwoch gleich nach Bekanntwerden des Vorfalls eingerichtet hat. Nur wenige besorgte Eltern hätten das Angebot genutzt.

Das mag auch damit zusammenhängen, dass nach Angaben von Gatzke beim Kreisgesundheitsamt keine weiteren Fälle von Lebensmittelvergiftungen im Umkreis der Schule gemeldet wurden. Das ist einerseits beruhigend, erschwert aber die Suche nach der Ursache. Damit ist derzeit noch das staatliche Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld beschäftigt. Ergebnisse sind frühestens Freitag zu erwarten.

Zwölf Viertklässler der Adolf-Kolping-Grundschule haben am Mittwoch über Übelkeit und Magenschmerzen geklagt.

Schulleiterin Verena Bönte hat um 11.33 Uhr die Kreisleitstelle der Feuerwehr über den Vorfall informiert. Wenig später wurden acht Schüler in umliegende Kinderkliniken gebracht.

Die Ursache für die Lebensmittelvergiftung könnten Donuts sein, die ein Vater in einer Bäckerei gekauft hat. Untersucht werden aber auch Wasserproben, Milch und selbst gebackener Kuchen.

„Wir warten auf eine Nachricht aus Krefeld“, sagt Hitzemann. An Spekulationen darüber, ob die von einem Vater für die Klassenfeier in einer Bäckerei gekauften Donuts die Ursache sind, will sie sich nicht beteiligen. „Es werden auch Wasserproben, die Schulmilch und Kuchen untersucht“, sagt sie. „Das Problem ist, dass keiner weiß, woran es gelegen hat“, sagt Eichmann.

Die Inhaberin der Bäckerei, in der die Donuts gekauft wurden, war Donnerstag für die WZ nicht zu sprechen. Laut Gatzke sei sie „am Boden zerstört“ und ebenfalls erleichtert, dass die Kinder auf dem Weg der Besserung sind. Auch sie wartet gespannt auf die Nachrichten aus Krefeld.

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