Die Daten der Polizei zeigen: An der Kreuzung Benrather und Berliner Straße passieren die meisten Unfälle in der Stadt.

Unfall auf der Walder Straße 2010. Zwischen 2009 und 2012 ereigneten sich hier sieben Unfälle.
Unfall auf der Walder Straße 2010. Zwischen 2009 und 2012 ereigneten sich hier sieben Unfälle.

Unfall auf der Walder Straße 2010. Zwischen 2009 und 2012 ereigneten sich hier sieben Unfälle.

Polizei

Unfall auf der Walder Straße 2010. Zwischen 2009 und 2012 ereigneten sich hier sieben Unfälle.

Hilden. Die Kreuzung Benrather Straße/Berliner Straße ist und bleibt Unfallschwerpunkt Nummer eins. „Es handelt sich hier um einen der am stärksten belasteten Knotenpunkte in der Stadt Hilden.“

Zu diesem Ergebnis ist die Unfallkommission aus Vertretern der Kreisverwaltung, der Polizei, den Bauträgern und den zuständigen Straßenverkehrsbeamten der Städte nach einer Ortsbegehung im Herbst gekommen. Kriterium für einen Unfallhäufungspunkt ist die Häufigkeit und die Art der Unfälle an einer bestimmten Stelle.

Verkehrsunfälle vor allem mit Radfahrern

Mindestens drei schwere Unfälle gleicher Art müssen an diesem Ort passiert sein, so der Bericht der Kreisverwaltung. In Hilden sind das neben der Kreuzung Benrather Straße/Berliner Straße noch die Walder Straße (L85)/Rembrandtweg und der Kreisverkehr Gerresheimer Straße.

An der Kreuzung Walder Straße/Rembrandtweg musste die Polizei in drei Jahren sieben Unfälle aufnehmen. Davon fünf mit schwer- und leichtverletzten Personen: Jedesmal waren es Radfahrer, die bei den Unfällen verletzt wurden.

Trotzdem ist dieser Kreuzungspunkt laut Unfallkommission bereits als entschärft anzusehen, denn hier wurden eine neue Ampel installiert und die Zufahrten in die Kreuzung geändert.

An der Kreuzung Benrather/Berliner Straße kam es 2011 zu 16 Unfällen

Durch die Auswertung der Unfalldaten der Polizei werden die Unfallhäufungspunkte ermittelt. Die Polizei erstellt Unfallkarten, auf denen diese Punkte dann zu erkennen sind.

Einmal im Jahr macht die Unfallkommission im Kreis Mettmann Ortsbegehungen an den Unfallhäufungspunkten der Städte. Mit dabei sind Vertreter des jeweiligen Tiefbauamts oder der Straßenverkehrsbehörde. Dabei werden Maßnahmen zur Entschärfung der Häufungsstellen festgelegt, die von den Städten dann umgesetzt werden müssen.

Anders sieht das am Kreisverkehr Gerresheimer Straße/Auf dem Sand/Mozartstraße/Stockhausstraße aus. Auch wurden bei den insgesamt 16 Unfällen im untersuchten Jahr 2011 vor allem viele Radfahrer verletzt. Die Beurteilung der Kommission: „Aufgrund der Komplexität des Kreisverkehrs soll hier eine separate Untersuchung durch die Unfallkommission stattfinden.“ Wann diese stattfindet, ist allerdings noch nicht bekannt.

Und für den Härtefall Benrather Straße/Berliner Straße gilt: Maßnahmen am Knotenpunkt, wie die neue Markierung der Linksabbiegerspuren, konnten die Situation zwar etwas entzerren, trotzdem werden 2011 die Kriterien für eine Unfallhäufungsstelle erfüllt. Auch dort kam es insgesamt zu 16 Unfällen.

Im gesamten Kreuzungsraum waren sieben Linksabbieger in die Benrather oder Berliner Straße beteiligt. Trotz der Maßnahmen müsse die Kreuzung weiter beobachtet werden, so das Ergebnis der Kommission.

Die Kreuzung Düsseldorfer Straße/Dieselstraße/Otto-Hahn-Straße am Bahnübergang hingegen, die in den vergangenen Jahren ebenfalls Unfallhäufungspunkt war, konnte 2011 entschärft werden.

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