Ratingens Damen machen in Augsburg einen Rückstand wett und den Aufstieg perfekt.

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Danielle Harmsen gewann je zwei Einzel und Doppel.

Ratingen. Besser hätte es für die Damen von WSH Ratingen in der zweiten Bundesliga nicht laufen können. Gleich zweimal musste die Truppe von Mannschaftsführer Daniel Meier ran.

Beide Male empfing ein Augsburger Tennisclub den Primus. Kein Team konnte Ratingen letztlich bezwingen. Der Aufstieg ist damit bereits perfekt, denn die ersten beiden Tabellenplätze sichern den Sprung in die erste Bundesliga. Und der Dritte, TC GW Luitpoldpark München, rangiert bereits vier Punkte hinter Ratingen – bei einer ausstehenden Partie.

Die Stimmung war nach dem entscheidenden Sieg ausgelassen. Verständlich, sagte Meier noch vorher: „Wir wollen in Augsburg beide Spiele gewinnen und somit alles klar machen.“ Und das taten seine Schützlinge.

Sandra Zahlavova hält die Gäste im Spiel

Auch ohne die deutschen Ausnahmeathletinnen Andrea Petkovic und Julia Görges konnte Meiers Team die Punkte einfahren. Zwar hielt der Kontrahent Sport Förg Schießgraben Augsburg in den Einzeln noch teilweise gut mit und feierte zwei Siege, aber spätestens bei den Doppeln wurde klar, dass die Ratingerinnen eine Nummer zu groß für die Gastgeberinnen waren.

WSH gewann schließlich 7:2. Ratingen hatte jedoch einige Probleme mit dem anderen Kontrahenten: TC Augsburg Siebentisch führte nach den ersten sechs Partien mit 4:2 und hatte sogar die Möglichkeit, das Duell vorzeitig zu entscheiden, hätte die Top-Spielerin Sandra Zahlavova nicht noch die Begegnung im Champions-Tiebreak gewonnen.

Ani Mijacika – Laura Siegemund 6:3, 6:1
Jana Jandova – Elise Tamaela 4:6, 6:7
Ana Maria Nedelcu – Danielle Harmsen 0:6, 4:6
Melanie Hafner – Olga Brozda 1:6, 4:6
Patricia Schmid – Deborah Danz 6:2, 6:1
Ute Fuchs – Sabrina Kruchen 1:6, 2:6
Mijacika/ Nedelcu – Siegemund/ Geuer 6:1, 2:6, 7:10
Jandova/ Fuchs – Hrdinova/ Brozda 5:7, 2:6
Hafner/ Schmid – Harmsen/ Spadzinski 2:6, 3:6

Tadeja Majeric – Sandra Zahlavova 6:1, 2:6, 7:10
Michaela Pochabova – Laura Siegemund 6:4, 6:2
Alice Balducci – Elise Tamaela 6:2, 6:3
Veronica Spiegel – Nicola Geuer 6:0, 2:6, 10:2
Ana Timotic – Danielle Harmsen 2:6, 4:6
Michaela Pastikova – Sandra Spadzinski 6:1, 6:0
Pochabova/ Balducci – Siegemund/ Geuer 5:7, 4:6
Spiegel/ Schweyer – Zahlavova/ Brozda 1:6, 0:6
Timotic/ Pastikova – Tamaela/ Harmsen 6:7, 1:6

Trotz des Rückstands war aber weiter alles drin, denn die Ratingerinnen haben eine gute Doppelbilanz in dieser Saison. Lediglich eine Partie ging verloren, die restlichen elf Spiele gewann das Team von Kapitän Meier.

Mit drei Doppelsiegen den Spieß noch umgedreht

Und diese imposante Quote sollte noch verbessert werden. „Das war eine unglaubliche Leistung des Teams. Wir haben die besten Doppel in der Liga, das dürfte jetzt sicher sein“, sagte Meier nach den äußerst wichtigen Doppelsiegen und somit knappen 5:4-Auswärtserfolg der Mannschaft.

Zum wiederholten Mal zeigten auch die Spielerinnen, die im Einzel verloren hatten, exzellente Leistungen. „Alle haben unglaublich gekämpft. Das war sensationell“, sagte der Kapitän. Mit dem bereits gesicherten Aufstieg kann das Team die Partie gegen Bochum am kommenden Spieltag mit einer gewissen Lockerheit angehen. Meier sieht das ähnlich: „Gegen Bochum können wir entspannt auflaufen. Mal schauen, wie es ausgeht.“

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