Von Lothar Müller
SGL setzt sich gegen Solingen mit 29:26 durch und feiert den zwölften Saisonsieg.
Langenfeld. Die Oberliga-Handballer der SGL sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Eine Woche nach der 33:37-Niederlage in Dinslaken feierten sie mit 29:26 (14:11) über die SG Solingen BHC II den zwölften Sieg in der Aufstiegssaison und bleiben damit in der Spitzengruppe.
Er kam nie in Gefahr, denn mit sechs Toren in den ersten fünf Minuten wurde der solide Grundstein gelegt. Die Gäste konnten nicht einmal ausgleichen, geschweige denn in Führung gehen.
„Mit den zwei Punkten bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht.“
Heino Kirchhoff, SGL-Trainer
Dennoch bot die Mannschaft insgesamt keine überzeugende Vorstellung, wie auch Heino Kirchhoff kritisch fand: „Mit den zwei Punkten bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht. Die Fehlerquote im Aufbau und Abschluss war zu hoch, unsere Spieler wirkten nicht spritzig genug.“
Die Solinger kämpften ungeachtet eines zeitweise bis auf sechs und sieben Treffer angewachsenen Rückstands (7:13/23., 15:22/44.), unverdrossen und kamen mehrfach sogar bis auf zwei Tore heran, um dann die SGL jedoch wieder davonziehen lassen zu müssen.
David Rosiak ist überraschend mit von der Partie
In der Offensive überzeugten erneut Kreisläufer Andreas Nelte, der nach glänzenden Pässen sechs Mal traf, André Eich, der mit schnellem Antritt die Solinger Deckung mehrfach überraschte, aber auch Vinzenz Preissegger und Niklas Körner mit jeweils vier Treffern.
SGL: Wansing, Hanke – Majeres (1), Rosiak (2/1), Preissegger (4), Justen (2), Eich (8), Wagener (1), Felder, Körner (4), Nelte (6), Jechorek (1)
Nicht zuletzt sorgten je eine Halbzeit Christian Wansing und vor allem Tobias Hanke dafür, dass der Gegner nicht gleichziehen konnte. Überraschend war David Rosiak dabei, der noch Tage zuvor auf der Verletztenliste gestanden hatte. Dass die Niederlage der Gäste sich in Grenzen hielt, war vor allem ihrem Spielertrainer Sebastian Hinze zu verdanken, der acht Tore erzielte.
In dem fairen Spiel – Trainer und viele Spieler kennen sich seit Jahren – verhängte das Schiedsrichter-Tandem mit einer jungen Dame an der Pfeife 18 Strafzeiten, zehn für die SGL, acht für Solingen. Da erübrigt sich jeder Kommentar.




