Von Lothar Müller
Spitzenreiter Langenfeld steht am Samstag gegen Dülken vor dem bisher schwersten Spiel in dieser Saison.
Langenfeld. Dass Aufsteiger SG Langenfeld nach den ersten drei Partien mit ebenso vielen Siegen an der Spitze der Tabelle der Handball-Oberliga steht, darf sicher als eine Überraschung gelten. Im Heimspiel am Samstag aber wird es ernst. Gegen die SG Dülken steht die zweifellos bislang härteste Bewährungsprobe bevor. Die Gäste haben nur zum Auftakt gegen den Tabellenzweiten Neusser HV verloren, ihre beiden folgenden Spiele beim TV Lobberich und gegen die DJK Adler Königshof gewonnen. Vor allem dieser Erfolg hat SGL-Trainer Heino Kirchhoff überrascht, da Königshof sehr hoch eingeschätzt wird.
Trainer Kirchhoff erwartet einen sehr starken Kontrahenten
Die Schlussfolgerung aus dem Dülkener Sieg konnte nur sein: „Wir erwarten einen sehr starken Gegner. Mit der Leistung wie in Solingen kommen wir in Gefahr, die erste Niederlage einstecken zu müssen“, ist Kirchhoff überzeugt.
Er war ungeachtet des 31:29 mit keinem Mannschaftsteil zufrieden. Das begann bei den Torhütern Tobias Hanke und Michael Wansing, der nur 15 Minuten eingesetzt wurde, weil er nicht ins Spiel fand, setzte sich über die Deckung, den Spielaufbau und den Abschluss fort. „Es war unser bisher schwächstes Spiel.“
Entsprechend hart wurde in dieser Woche trainiert, zum ersten Mal seit Wochen mit Fabian Düllberg, der bislang verletzt fehlte. Düllberg soll, gemeinsam mit Stefan Eich, Linie ins Spiel bringen und dafür sorgen, dass die Vorderleute wie Andreas Nelte oder Niklas Körner in günstige Schussposition kommen, ganz abgesehen davon, dass er selbst neben Christian Majeres zu den besten Rückraumschützen zählt. Ohne eine deutliche Steigerung ist an einen Sieg gegen Dülken nicht zu denken.
Die SGL (6:0 Punkte/89:71 Tore) führt die Tabelle an, während Dülken (4:2/ 90:86) auf Rang sechs liegt.
Da Langenfeld Neuling ist, gab es kein Aufeinandertreffen.




