Aufsteiger hat am Samstag bei der SG Dülken nach der Niederlage im Hinspiel noch etwas gutzumachen.

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Großbild Dirk Thomé

Vinzenz Preissegger will mit der SGL Rang vier verteidigen.

Langenfeld. Die Oberliga-Handballer der SG Langenfeld wollen am Samstag (18.30 Uhr) bei der SG Dülken Revanche für die 23:28-Niederlage in der Hinrunde – die erste nach dem Aufstieg – nehmen. „Wir haben etwas gutzumachen“, hat Trainer Heino Kirchhoff die Marschrichtung vorgegeben.

Überragender Kreisläufer der Gastgeber

Es ist ein wenig erstaunlich, dass die Gastgeber bis auf den 13. Tabellenplatz (11:23 Punkte) abgerutscht sind. Das hat vor allem mit einer längeren Verletzungspause ihres überragenden Kreisläufers zu tun. Kann er wieder eingesetzt werden, dürfte es eng für die SGL werden, die ihren vierten Platz durch den Sieg gegen Solingen zurückerobert hat.

Die Sorgen auf Grund der von Anfang an zahlreichen Verletzungen sind auch im neuen Jahr nicht weniger geworden. Nun hat es auch noch am vergangenen Samstag den zur Nummer eins avancierten Schlussmann Christian Wansing erwischt. Er prallte beim Aufwärmen gegen einen Torpfosten und stand zwar mit Schmerzen eine Halbzeit lang durch, doch ergab eine Untersuchung im Krankenhaus eine Knochenabsplitterung im Ellbogengelenk. Seitdem trägt Wansing einen Gipsverband und wird einige Wochen pausieren müssen. Ein Glück, dass mit Tobias Hanke ein ähnlich starker Schlussmann zur Verfügung steht und der junge Fabian Bremer auf der Bank sitzt.

Auch Rechtsaußen Tim Schickhaus fällt weiterhin aus. Dafür, so hofft Heino Kirchhoff, steht mit Fabian Düllberg der beste Schütze aus dem Rückraum und eine Säule der Abwehr wieder zur Verfügung. Und Linkshänder Alex Klimke, der in Gießen studiert und nicht trainieren kann, kommt direkt von einer Klausur nach Dülken. Wie wertvoll er für die Mannschaft ist, bewiesen seine vier Tore am vergangenen Samstag.

Die SGL (24:10/486:450) ist Vierter, Dülken (11:23/487:536) belegt Rang 13.

Langenfeld verlor zu Hause mit 23:28.

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