Die Langenfelder gastieren bei den Gladbachern, die einen Punkt vor ihnen liegen.

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Großbild Stefan Fries

Fabrice Voigt fehlt der SGL in Gladbach verletzungsbedingt. Archiv

Langenfeld. Von vier Spielen bis zum Abschluss der ersten Serie in der Handball-Oberliga steht der SG Langenfeld am Samstag das wohl schwerste bevor. Der Tabellenzweite Borussia Mönchengladbach (15:5) erwartet die SGL, die nur einen Punkt dahinter liegt (Samstag, 19.40 Uhr).

Die Gastgeber haben durch die deutliche 31:38-Niederlage bei Adler Königshof am vergangenen Wochenende die Führung an den Neusser HV abgeben müssen. Die SGL hat jedoch, ungeachtet des 26:28 gegen TV Aldekerk, ihren ausgezeichneten dritten Platz gehalten.

„Wir müssen unsere Leistung abrufen, und zwar vor allem in kämpferischer Hinsicht.“
Heino Kirchhoff, SGL-Trainer

Im ersten Drittel der Meisterschaft hat sich deutlich abgezeichnet, dass in der oberen Tabellenhälfte jeder jeden schlagen kann. Trainer Heino Kirchhoff kann sich jedoch erneut nur auf einen dezimierten Kader stützen.

Abgesehen von den Dauerverletzten Matthias Herff, Alex Klimke oder Kai Wille stehen mit Sicherheit auch Fabrice Voigt und Christian Majeres (beide verletzt) wiederum nicht zur Verfügung. Außerdem sind Florian Felder und David Rosiak nach der Partie gegen Aldekerk angeschlagen, Stefan Wagener plagt sich mit einer Grippe herum.

„Mit Glück kann ich die Besetzung des vergangenen Samstags aufbieten“, hofft der Trainer. Sie hat bravourös gekämpft und nicht zuletzt durch unverständliche Entscheidungen der beiden Unparteiischen verloren.

Für den Tabellendritten SGL stehen 14:6 Punkte und 295:263 Tore zu Buche, für den Zweiten Gladbach 15:5 Zähler und 336:306 Treffer.

Es gab kein Aufeinandertreffen, da Langenfeld aufgestiegen ist.

Dennoch hat sich in jedem der bisherigen Spiele gezeigt, dass der Aufsteiger durchaus auf Augenhöhe mit hoch eingeschätzten Gegnern lag, dass es keine hohe Niederlage gab. Die SGL verfügt, wie die ersten zehn Spiele zeigen, über die beste Abwehr.

Dass sie in Mönchengladbach erneut stark gefordert wird, steht außer Zweifel. Nur mit einer starken Abwehr wird die Grundlage zu einem Erfolg geschaffen. „Wir müssen unsere Leistung abrufen, und zwar vor allem in kämpferischer Hinsicht, da sich bei so vielen Verletzten wie zurzeit an das Einstudieren neuer Spielzüge nicht zu denken ist“, hat der Coach erkannt.

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