SGL gewinnt vor dem Duell gegen Hiesfeld das Testspiel in Dormagen.

handball-oberliga
Großbild Stefan Fries

Die Handballer der SGL (beim Wurf: Stefan Wagener) wollen am Samstag die Hürde Hiesfeld nehmen. Archiv

Langenfeld. Bevor die Oberliga-Handballer der SG Langenfeld den TV Jahn Hiesfeld empfangen (Samstag, 18.30, KAG-Halle), trugen sie am Mittwoch ein Freundschaftsspiel bei Bayer Dormagen II aus – ein Gegner, der in der Oberliga Mittelrhein im Vorderfeld zu finden ist. Umso erfreulicher war der 32:28 (20:16)-Sieg der SGL, über den Trainer Heino Kirchhoff urteilte: „Obwohl wir viel durchgewechselt und viele Sachen ausprobiert haben, lief es gut. Wir haben das ganze Spiel über geführt und kamen nie in Verlegenheit.“

„So einen 0:5-Fehlstart wie gegen Lobberich werden wir uns auf keinen Fall wieder leisten.“
Heino Kirchhoff, SGL-Trainer

Kirchhoff nannte den jungen Florian Felder die positivste Überraschung, doch zeigten sich auch Tim Schickhaus und Florian Bremer, der in der ersten Halbzeit im Tor stand, sehr stark. „Die Partie stand im Zeichen der jungen Spieler“, freute sich der Coach darüber, dass sie in ihren Leistungen immer besser werden und an die arrivierten Akteure, auf denen die Verantwortung ruht, heranrücken.

Jahn Hiesfeld als nächster Gegner in der Meisterschaft sei, so Kirchhoff, schwer einzuschätzen. So ließ der Sieg am vergangenen Samstag gegen Adler Königshof aufhorchen, und auch von der starken Dülkener Mannschaft brachte Hiesfeld vor einigen Wochen einen Sieg mit.

Neuling nimmt keinen Gegner auf die leichte Schulter

„So einen 0:5-Fehlstart wie gegen Lobberich werden wir uns auf keinen Fall wieder leisten. Wir haben überhaupt keinen Grund, als Neuling der Oberliga einen Gegner zu unterschätzen und wollen gegen Hiesfeld die dafür passende Taktik entwickeln“, sagt der Trainer.

Er ist genauso geschockt wie alle SGL-Handball-Freunde über die schwere Verletzung von Kai Wille. Der Routinier und Co-Trainer von Kirchhoff half vergangenen Samstag in der Landesliga-Zweiten aus. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers knickte er um, wobei das vordere Kreuzband und Innenband rissen und auch der Gelenkkopf verletzt wurde.

Die SGL (10:4 Punkte/207:184 Tore) ist Dritter, Hiesfeld (6:10/215:236) liegt auf Rang elf.

 

Es gab kein Aufeinandertreffen, da Langenfeld Aufsteiger ist.

 

Er wird in den nächsten Tagen in Heidelberg operiert, doch befürchten Abteilungschef Klaus Majeres und Kirchhoff, dass Willes sportliche Laufbahn beendet sein dürfte.

Leserkommentare