Die Langenfelder treffen auf das Schlusslicht.
Langenfeld. Größer könnte der Kontrast in Bezug auf den Terminplan der Handball-Oberliga an den kommenden beiden Spieltagen für die SG Langenfeld nicht sein. Am Samstag (18.30 Uhr, KAG-Halle) ist Schlusslicht TV Lobberich zu Gast, zwei Wochen später muss das Team von Heino Kirchhoff beim Spitzenreiter und Mitfavoriten DJK Adler Königshof antreten.
Danach können die Langenfelder ein wenig Kraft tanken, da für sie die Meisterschaft erst am 19. November weitergeht. Die SGL, seit dem vergangenen Spieltag auf Platz vier, ist haushoher Favorit gegen den TV Lobberich, der noch keinen Sieg auf dem Konto hat und erst einen Punkt eroberte.
Dennoch: „Wir nehmen jeden Gegner ernst“, versichert Abteilungschef Klaus Majeres, „denn geschenkt wird uns auch von Lobberich nichts.“ Die Gäste brachten lediglich zum Auftakt ein Unentschieden zustande, mussten jedoch auch bereits gegen Königshof und Neuss als zwei der Topteams der Liga antreten. Deshalb wäre nichts falscher, als den TV auf die leichte Schulter zu nehmen.
Stefan Wagener ist wieder mit von der Partie
Nach Wochen ohne fünf seiner bewährten Akteure wird das Lazarett kleiner. Stefan Wagener wird mit Sicherheit dabei sein, bei Fabian Düllberg stehen die Chancen, vor dem Spitzenkampf in zwei Wochen wieder in Tritt zu kommen und Spielpraxis zu erwerben, bei 80 Prozent. Dagegen fehlen nach wie vor Kottwitz und Herff (beide Kreuzbandriss) und Alex Klimke, der sich einer Rückenoperation unterziehen musste. LM




