SGL muss am Sonntag zum Titelfavoriten Neuss.
Langenfeld. Nach dem fünften Spieltag droht Aufsteiger SG Langenfeld der Verlust der Führung in der Handball-Oberliga, denn der Gastgeber heißt Neusser HV (Sonntag, 16.30 Uhr), der mit zu den Anwärtern auf die Meisterschaft zählt und bislang nur bei einem Mitfavoriten, Adler Königshof, 37:38 verlor.
„Die Neusser verfügen über eine junge und schnelle Mannschaft. Mit Leistungen wie in den beiden letzten Spielen haben wir keine Chance“, ist Heino Kirchhoff überzeugt.
Es gibt eine Menge von Gründen, warum seine Mannschaft nicht in der Lage ist, an so starke Vorstellungen wie zum Auftakt anzuknüpfen. Die Vorbereitungen auf diese schweren Spiele sind alles andere als ideal. Kirchhoff nennt als Beispiel, dass in der vergangenen Woche aus dem Rückraum lediglich David Rosiak trainieren konnte.
„Da ist es kein Wunder, dass im Rückraum nichts zusammenpasst“, stellt der Coach fest. Nach wie vor sind vier Spieler, von denen Matthias Herff (Kreuzband) und Fabian Düllberg (Muskelfaserriss) zu den Leistungsträgern gehören und Alex Klimke und Stefan Wagener auf hohem Niveau spielen, verletzt.
Dass der gerade aus der A-Jugend aufgerückte Fabian Felder die Abwehr dirigiert, um die Lücken zu schließen, darf niemand erwarten. Nun ist es für den Neuling, für den der Klassenerhalt Priorität hat, keine Schande, bei einem Spitzenteam wie Neuss zu verlieren. Das weiß auch der Trainer, der voraussagt: „Die Tabellenführung dürfte weg sein. Aber wir wollen uns zumindest anständig präsentieren.“ LM




