Bange machen gilt nicht, lautet das Motto vor dem heutigen Derby gegen den Spitzenreiter SG Ratingen.

Jonas Bagel und sein Team haben Respekt, aber keine Angst vor der SG Ratingen.
Jonas Bagel und sein Team haben Respekt, aber keine Angst vor der SG Ratingen.

Jonas Bagel und sein Team haben Respekt, aber keine Angst vor der SG Ratingen.

Stefan Fries

Jonas Bagel und sein Team haben Respekt, aber keine Angst vor der SG Ratingen.

Kreis Mettmann. Nach der überraschenden 30:31-Pokalniederlage am Karnevalssamstag gegen den TV Angermund (Verbandsliga-Gruppe 1) kann sich die SG Ratingen mit einem Sieg im heutigen Stadtderby gegen den TuS Lintorf (18 Uhr, Gothaer Straße) rehabilitieren. SGR-Trainer Pascal Mahé, der wegen einer Weiterbildungsmaßnahme in Frankreich war und die Pleite nicht miterlebte, sieht das Pokalaus gelassen. „Es war Karnevalswochenende und wir konnten nicht so arbeiten. Zudem gehört Karneval hier zum Brauchtum, und es ist schwer, dagegen anzukämpfen“, sagt der Franzose, fordert aber nun von seinem Team: „Wir müssen positive Lehren aus der Niederlage ziehen und merken, wo unsere Probleme sind.“

Trainer Biermann: Wollen Tabellenführer einen Streich spielen

Mit breiter Brust kommen dagegen die Lintorfer Spieler um Trainer Lars Biermann an die Gothaer Straße. „Natürlich wollen wir dem Tabellenführer einen Streich spielen“, sagt Biermann und lacht. Er kann erstmals wieder auf Phillip Hattig zurückgreifen. Biermann: „Das Spiel muss erst noch gespielt werden.“ Respekt heimste der TuS für den Sieg gegen den Tabellenzweiten Aufderhöhe von SGR-Manager Bastian Schlierkamp ein.

Kann der Turnerbund Wülfrath im Handball-Verbandsliga-Kreisderby gegen TV Ratingen auf seine Heimstärke bauen? Oder wird er sich am Sonntag in der Fliethe (16.45 Uhr) wieder als Aufbaugegner für ein Team im Tabellenkeller präsentieren? „Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen und haben uns dementsprechend vorbereitet“, sagt Wülfraths zum Saisonende scheidender Coach Thomas Humpert. Er kehrt zu seinem Stammverein, dem Bezirksligisten MTG Horst (Essen), zurück.

Ein Testspiel beim vom Ex-TBW-Coach Jan Kassens trainierten Oberligisten ART Düsseldorf II gewann der TBW mit zwei Toren Vorsprung. Besonders Neuzugang Robin Donner, der bereits jetzt zum TBW-Kader stößt, zeigte, dass er ein Gewinn für die Mannschaft ist. „Es war so, als wenn er schon immer dazu gehören würde“, sagte Humpert und lobte seinen neuen Spieler, der im Rückraum einsetzbar ist.

Gegen den Tabellenvorletzten Ratingen sollten die in Bestbesetzung antretenden Kalkstädter auf der Höhe sein, denn im Gegensatz zu Kettwig und Radevormwald, bei denen der TBW unnötig Punkte ließ, sind die Ratinger mit oberligaerfahrenen Akteuren besetzt, die auch Tempo machen können.

TVR-Trainer Zander hat Aufstellungssorgen

„Wir fahren als klarer Außenseiter in die Fliethe“, sagt denn auch der TVR-Coach Peter Zander, dessen Team in dieser Woche kaum trainiert hat. Bereits bei der 24:31-Hinspiel-Niederlage war seine Auswahl ohne Chance. Hinzu kommt, dass Zander aufgrund verschiedenster Gründe nicht weiß, welcher Spieler ihm zur Verfügung steht. Klar ist lediglich, dass Björn Jochems fehlt.

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