Langenfeld kommt gegen Hiesfeld erst nach einem Fehlstart in Fahrt und setzt sich mit 29:24 durch.

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Großbild Dirk Thomé

Vier Tore gingen beim 29:24-Sieg der SGL auf das Konto von David Rosiak.

Langenfeld. Es war ein hartes Stück Arbeit, bis die Oberliga-Handballer der SG Langenfeld den Widerstand des TV Jahn Hiesfeld gebrochen hatten und mit 29:24 (15:16) zwei weitere Punkte aufs Konto brachten. „Das war für uns ein sehr wichtiger Sieg, weil wir eine Phase erreicht haben, in der es für uns nicht mehr um den Kampf gegen den Abstieg geht, sondern um eine gute Position in den vorderen Reihen“, sagte Heino Kirchhoff.

Er nahm die Probleme, die sein Team in den ersten 30 Minuten hatte, auf seine Kappe. „Ich wollte etwas ausprobieren, das ist schief gegangen – meine Schuld.“ Mehrmals lag die SGL mit drei Toren in Rückstand und hatte sichtlich Mühe, sich wieder heran zu kämpfen.

Gäste aus Dinslaken kommen zu leichten Toren

Die Abwehr zeigte zu viele Lücken und machte es dem Gegner aus Dinslaken leicht, zu Toren zu kommen, an denen den jungen Fabian Bremer kaum Schuld traf. Erst als Fabian Düllberg eingewechselt wurde und Andres Nelte die gewohnte Position am Kreis bezog, kam das Spiel der SGL in Fahrt.

Dafür sorgten auch Andre Eich und David Rosiak, die ebenso wie Düllberg mit tollen Pässen Nelte bedienten, der sich mit sieben Toren von der Linie dafür bedankte. Es dauerte bis zur 32. Minute, bevor die Gastgeber mit 17:16 zum ersten Mal die Führung übernahmen und nicht wieder abgaben.

Nun stand auch die Deckung sicher, unterband energischer als zuvor die schnellen Angriffe des Gegners, die nach der Pause den an Stelle von Bremer eingesetzten Tobias Hanke nur noch acht Mal überwinden konnten. Nach 43 Minuten lag die SGL mit drei Toren vorn und spielte von da an souverän ihren Part herunter, obwohl Hiesfeld noch einmal herankam (27:24/57.) und den Kampf nie aufgab.

„Jetzt haben wir den Rücken frei und können ohne Druck an die nächsten Aufgaben herangehen“, stellte Heino Kirchhoff fest. Der Spielplan verlangt den Oberliga-Teams bis Weihnachten noch allerhand ab. Bereits am Dienstag geht es für die SGL bei der HG Remscheid weiter, am Samstag erwartet sie mit dem TV Aldekerk eine starke Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel.

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