Die Langenfelder erwarten am Samstag Düsseldorf.
Langenfeld. Voller Zuversicht in die Rückrunde der Handball-Oberliga heißt die Devise für die SG Langenfeld. Sie gehört nach der ersten Serie zu den fünf besten Mannschaften dieser starken Klasse, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Neusser HV, aber sechs Zähler vor dem hinter ihr rangierenden MTV Dinslaken. Die HSG Düsseldorf II ist zu Gast (Samstag, 18.30 Uhr, KAG-Halle), jener Verein also, dessen erste Mannschaft Ende vergangenen Jahres so turbulente Zeiten erlebt hat. Dennoch hat sich die Reserve nach schwachem Start gesteigert und die Hinserie auf Rang sieben beendet. Die SGL ging mit einem 24:14-Sieg in ihre erste Oberliga-Saison und bewies auf Anhieb ihre „Tauglichkeit“ in dieser leistungsstarken Klasse.
Neuling stellt in der Hinrunde die beste Defensive
„Einen so deutlichen Sieg wie in der Hinrunde werden wir wohl nicht erneut feiern, denn die Düsseldorfer dürften sich mit einigen Jungprofis verstärken, da die erste Mannschaft spielfrei ist“, sagt Co-Trainer Kai Wille, der Heino Kirchhoff (Kuraufenthalt) erneut vertritt. Besonders die linke Angriffsseite der Gäste schätzt er hoch ein. „Die müssen wir in den Griff bekommen.“ Das heißt: Von der Defensive wird erneut eine starke Leistung gefordert. Aber sie ist ja ohnehin die beste der Liga nach der ersten Serie. Daran haben auch die Torhüter ihren Anteil, allen voran Christian Wansing, der sich in den vergangenen Wochen zur Nummer eins unter den drei Schlussleuten gemausert hat. Was er gegen Hamborn bot, war fast sensationell und der wichtigste Baustein zum knappen Sieg.
Ein wenig Sorge bereitet Wille der angeschlagene Niklas Körner, aber auch Christian Majeres, der nach seiner Fersenverletzung im November und Dezember vergangenen Jahres seine Bestform noch nicht wieder erreicht hat. Das Team jedoch ist stark genug, um die verletzungsbedingte Schwäche des einen oder anderen Spielers auszugleichen. Davon dürften sich die begeisterten Fans auch gegen die HSG II wieder überzeugen können. LM




