„Against Aging“ organisieren einen Konzertreigen in ihrem Proberaum. Vier junge Bands sorgen für Stimmung.

Auch „Headstuff“ aus Kempen: Eine der vier Gruppen, die am Samstagabend im „Dingens“-Proberaum spielten.
Auch „Headstuff“ aus Kempen: Eine der vier Gruppen, die am Samstagabend im „Dingens“-Proberaum spielten.

Auch „Headstuff“ aus Kempen: Eine der vier Gruppen, die am Samstagabend im „Dingens“-Proberaum spielten.

Kurt Lübke

Auch „Headstuff“ aus Kempen: Eine der vier Gruppen, die am Samstagabend im „Dingens“-Proberaum spielten.

Grefrath. „Heute wird es rockig“, kündigte Mitorganisator Niklas Klöcker am Samstagabend bei der Begrüßung im Proberaum im Jugendzentrum „Dingens“ am Rathausplatz an. Eingeladen hatte diesmal die Band „Against Aging“. Nach „Jungfernfahrt“ und „Cooltur“ in den vergangenen Jahren, war es der dritte von jungen Musikern organisierte Konzertreigen im Proberaum auf dem Dachboden des „Dingens“. Unter dem Motto „Dingens bummst Holzstock“ waren diesmal vier junge Formationen aus der Umgebung eingeladen.

„Daily-Reality“ spielt Rock-Pop- Cover und „Headstuff“ Funk-Rock

Den Auftakt machten zwei Coverbands aus Kempen. „Daily Reality“ begann mit gelungenen Rock-Pop-Covern, gefolgt vom Funk-Rock-Quartett „Headstuff“, soundtechnisch angelehnt an Vorbilder wie die „Red Hot Chilli Peppers“. „Wir haben schon einmal mit ,Headstuff’ zusammen gespielt“, erzählt „Aging“-Schlagzeuger Niklas Klöcker. Die anderen Gruppen waren zum ersten Mal dabei.

Die Gastgeber überzeugten nicht nur mit Cover-, sondern auch mit eigenen Songs. Dabei nutzten sie ihren Heimvorteil aus und brachten die Zuschauer zum Tanzen. Frontman Chris Schmitz zeigte sich begeistert: „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Leute bei unseren Songs mitgehen, obwohl sie die meisten ja gar nicht kennen. Das Publikum war wirklich gut.“

Zusammen rocken die vier Bands vor 100 Zuschauern bis nach Mitternacht

Nach einem Auftritt der Hinsbecker Metal-Fraktion „Searching for the End“ rockten die vier Bands am Samstag in einer „Allstar“-Formation noch bis nach Mitternacht und gaben unter anderem den Bloc-Party-Klassiker „Banquet“ an Schlagzeug, Gitarren und Bass zum Besten.

Die Veranstaltung haben die Jugendlichen innerhalb von nur acht Wochen selber auf die Beine gestellt. Der Lohn: Zwischenzeitlich rund 100 Zuschauer und eine herausragende Stimmung. „Es ging uns heute Abend nicht um den Profit“, sagte Chris Schmitz, „sondern vielmehr darum, dass die Leute hier Spaß haben“. Den hatten sie offensichtlich. Somit ist eine weitere Konzertveranstaltung noch in diesem Jahr wahrscheinlich.

„So etwas sollte es häufiger geben“, waren sich die Zuschauer Brit Weirich (17) und Dorian Höffner (16) einig. „Die alternative Rockmusik wird mit solchen Veranstaltungen gefördert. Und dieses Format hat sich bewährt.“ Mit konkreten Plänen wird sich die Band „Against Aging“ in den nächsten Wochen beschäftigen.

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