Von Tom Krebs
Mit Urlaubs-Flair und viel guter Laune hat am Königshütte-See das erste Turnier der CDU stattgefunden.
„Beachies“ (rechts) gegen „Alpha-Meerschweinchen“: Beim Finale des Turniers gaben die Volleyballer noch einmal alles.
St. Hubert. Ist das noch der Niederrhein oder doch schon die Südsee? Angesichts der sommerlichen Temperaturen und der rundum urlaubsmäßigen Atmosphäre war diese Frage am Samstag durchaus erlaubt: Willkommen am Königshüttesee, willkommen beim ersten Beachvolleyballturnier der Kempener CDU auf dem Gelände des Surf- und Segelclubs Kempen (SSCK).
Frei nach dem Motto „Ladies first“ dürfen die Damen zuerst aufschlagen
Sieben Teams kämpften auf dem idyllisch gelegenen Spielfeld sechseinhalb Stunden lang um Punkte und die Ehre, baggerten und pritschten um Preise und Pokale. Doch vor Spielbeginn kam eine Gießkanne zum Einsatz: Der Sand wurde befeuchtet, damit er nicht mehr so heiß und staubig war. Neben der CDU Kempen, die mit zwei Teams an den Start ging, meldeten sich auch Sportler aus der Umgebung an, einige kamen sogar extra aus Mülheim an der Ruhr.
Als „reine Spaßmannschaft“ bezeichneten sich die Mitglieder der Jungen Union Nettetal – und sollten damit Recht behalten. Sie fuhren fast nur Niederlagen ein, ließen sich davon aber nicht die Stimmung vermiesen. „Das ist Teamsport, der schweißt zusammen. Darum geht es uns“, erklärt JU-Mitglied und Hobby-Volleyballer Frederic Hüller. Und das trotz eines wortstarken Kapitäns, denn Felix Hüppler hatte auf alles und jeden eine Antwort. So war es auch er, der den Teamnamen erklärte: „Wir sind die Fabulösen. Klasse Name, oder?“
Leiser, dafür umso erfolgreicher gingen Valentina Loetters und ihre Mädels das Turnier an. Die selbsternannten „Beachies“ trainieren sonst bei der Vereinigten Turnerschaft Kempen den Ballsport und zeigten auch am Königshüttesee ihr Können. „Als reine Damenmannschaft gibt es auch Vorteile“, grinst Spielerin Clarissa Lamm. So sicherten sie sich immer den ersten Aufschlag, frei nach dem Motto „Ladies first“.
Der Erlös nach der Premiere: Ein Segelboot für den Verein
Dem Turnier statteten auch Bürgermeister Volker Rübo, sein Stellvertreter Otto Birkmann sowie Siegfried Ferling und Norbert Sandmann von den Stadtwerken einen Besuch ab. Die Startgelder – fünf Euro pro Spieler – flossen plus Stadtwerke-Zuschuss in die gute Sache: Eva Theuerkauf konnte dem SSCK nach Turnierende ein gebrauchtes Segelboot des Typs Optimist übergeben.
Turniersieger wurden die "Alpha Meerschweinchen" vom SSCK. Sie gewannen den Wanderpokal und eine Reise nach Berlin.
Die "Power Generation" (Siemens) erspielte den zweiten Platz, Bronze ging an die "Beachies" (VT). Für beide Teams gab es als Preis Volleybälle.
Peter Schmeink bewies als DJ Gute-Laune-Qualitäten.
Nach der erfolgreichen Premiere soll es voraussichtlich am 18. August 2012, dem letzten Samstag der Sommerferien, eine Neuauflage mit maximal zwölf Teams geben. In Planung ist zur gleichen Zeit ein Boule-Turnier an selber Stelle.
