Die Aufsicht sei „komplett missraten“.

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Ehrungen bei der SPD: Sibilla Kopp (l.) und Hannelore Gronow (2.v.l) sind seit 25 Jahren Mitglied, Dieter Doerkes (3.v.l.) seit 40 Jahren. Es gratulierten Udo Schiefner (2.v.l), Andreas Gareißen (4.v.l.), Reinhard Kollers und Jürgen Pascher (r.).

Kempen. Mit Blick auf die überwundene Krise des Hospitals zum Heiligen Geist rückt nun auch die SPD vom ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Hensel ab. „Wer verantwortlich ist für eine komplett missratene Aufsicht, kann künftig nicht mehr an aufsichtsführender Stelle sein“, sagte SPD-Vorsitzender Jürgen Pascher bei der Mitgliederversammlung der SPD. Der neue Hospital-Inhaber Artemed plant, Hensel als Mitglied in den sogenannten lokalen Beirat des Hauses aufzunehmen. Dies stieß bereits bei FDP und Grünen auf Kritik (die WZ berichtete). Letztendlich, so Pascher, liege die Entscheidung über die Besetzung des Beirates aber in der Hand von Artemed.

Klosterhof: Kritik an der Ausgabe von öffentlichen Mitteln

Kritik gab es von der SPD auch am Neubau des Klosterhofes. Generell sprechen sich die Sozialdemokraten zwar für den Klosterhof aus. „Wir werden das Projekt aber gut beobachten“, so Pascher. „Wir sind dagegen, das Projekt mit öffentlichen Mitteln zu fördern, weil sie an anderer Stelle dringend gebraucht werden.“ Weil die Stadt unter anderem die Infrastruktur mitfinanziert, fürchtet SPD-Fraktionschef Andreas Gareißen nach Abschluss des Projektes „ein hohes Defizit in der Stadtkasse“: „Der erhoffte Gewinn wird ausbleiben.“ tkl

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