Am Samstag war „Halbzeit“ bei der Eigenleistung.

djk sportfreunde
Großbild Lübke, Kurt (kul)

Mit Schaufel und anderen Arbeitsgeräten waren die fleißigen Helfer der DJK Sportfreunde Leuth am Samstag auf dem Sportplatz bei der Sache.

Leuth. Der jüngste Helfer war zweieinhalb Jahre alt: Paul Bosniakowski war mit Vater René und Onkel Herbert Matthies schon um 10 Uhr auf den Sportplatz gekommen, um kräftig mit anzupacken. Derzeit schuften die Mitglieder der DJK Sportfreunde Leuth für ihren Kunstrasenplatz. Rund 30 Mitglieder halfen am Samstag zur „Halbzeit“ mit. Das lockte Bürgermeister Christian Wagner, Sportdezernent Armin Schönfelder, Jochem Dohmen (Sparkasse Krefeld) und Werner Thelen an. Sie überzeugten sich von der beachtlichen Eigenleistung, die die Leuther erbringen.

„Wenn alles nach Plan läuft, kann Anfang November mit dem Verlegen des Kunstrasens begonnen werden.“

Rainer Lutz, Vorsitzender der Sportfreunde

Die Sportler kamen mit Schaufeln, Spaten, Sägen, Schubkarren, Schraubenziehern, Hämmern und Bohrern, um Stankette und Zäune zu entfernen. Klaus Schlossarek, Fußball-Abteilungsleiter, brachte einen Radlader mit: Damit wurden die Metallstangen der Ballfangwände demontiert.

Das Pflaster der Trainer-Häuschen wurde aufgenommen und zwischengelagert. Gärtnermeister Bernd Nelißen entfernte mit Sohn und Schwiegersohn einige Lärchen und Kiefern. „Die Baumschutzkommission des Umweltschutzausschusses war in der vergangenen Woche vor Ort und gab grünes Licht.“ erläuterte Vorsitzender Rainer Lutz. Dieser Arbeitsschritt war notwendig geworden, weil die Wurzeln der Bäume am westlichen Rand des Spielfeldes zum Teil ins Spielfeld wucherten. Deshalb wurde jetzt eine zwei Millimeter starke Wurzelschutzfolie zwischen Spielfeld und Baumgruppe eingebaut.

Als nächstes müssen Schotter und Feinschicht eingebracht werden

Derweil wurde die Asche entfernt, die Drainage und die Randschutzsteine eingebaut sowie der Streifen am Südrand gepflastert. Ortsvorsteher Heinz Robert Reiners ist der Bauleiter. Er erläutert die weiteren Arbeitsschritte: „In der nächten Woche wird die Tragschicht aus Kalksandsteinschotter eingebracht, danach die 25 Millimeter starke elastische Feinschicht.“ Doch die Wetterverhältnisse müssen stimmen: Kein Regen oder Frost. „Wenn alles nach Plan läuft, kann Anfang November mit dem Verlegen des Kunstrasens begonnen werden“, hofft Vorsitzender hofft Rainer Lutz. lg

Der Kunstrasenplatz soll 334.466,71 Euro kosten. Der Städtische Zuschuss beträgt 165.000 Euro. Von der Sparkassenstiftung kommen 169.466,71 Euro.

Leserkommentare