Auch Chili und andere Gewürze sorgen für innere Wärme.

Ingwer ist gefragt in der kalten Jahreszeit. Einige Scheibchen überbrüht mit heißem Wasser ergeben einen wohltuenden Tee.
Ingwer ist gefragt in der kalten Jahreszeit. Einige Scheibchen überbrüht mit heißem Wasser ergeben einen wohltuenden Tee.

Ingwer ist gefragt in der kalten Jahreszeit. Einige Scheibchen überbrüht mit heißem Wasser ergeben einen wohltuenden Tee.

Heiko Wolfraum

Ingwer ist gefragt in der kalten Jahreszeit. Einige Scheibchen überbrüht mit heißem Wasser ergeben einen wohltuenden Tee.

Niederrhein. In den nächsten Tagen werden wir sie brauchen: wärmende Lebensmittel, die uns helfen, den Minusgraden zu trotzen. Denn der Winter nimmt noch einmal richtig Anlauf.

Um nicht zu bibbern, helfen nicht nur Handschuhe, Mütze und Schal, sondern auch leckere Sachen, die Wärme abgeben. Dazu gehören Gewürze ebenso wie die traditionellen Wintergemüse und viele andere Lebensmittel.

Pfefferkörner können dem Körper ordentlich einheizen

Beginnen wir mit Ingwer und Chili. Je nach Sorte bringen die Chilischoten Feuer oder erträgliche Hitze ins Essen. Die Schärfe des Wurzelstocks namens Ingwer wirkt nicht nur wärmend, sondern auch keimtötend und bewährt sich gegen Erkältungen, Schnupfen, Heiserkeit und Husten. Einige Scheibchen, mit heißem Wasser überbrüht, ergeben einen wohltuenden Tee.

Wie Chili und Piment, der Nelkenpfeffer, können auch die scharfen Körner des Pfefferstrauchs dem Körper ordentlich einheizen. Die unterschiedlichen Arten und Bezeichnungen sind gar nicht so schwer auseinanderzuhalten.

Grüner Pfeffer wird aus unreifen, früh geernteten Früchten gewonnen und danach schnell bei hohen Temperaturen getrocknet, wodurch er die Farbe behält. Weißer Pfeffer ist von der Schale gelöster vollreifer Pfeffer. Roter Pfeffer sind vollkommen reife, ungeschälte Pfefferfrüchte, die oft in salzige oder saure Lake eingelegt werden. Schwarzer Pfeffer ist die Frucht des sogenannten echten Pfeffers.

Wir begeben uns auf den Markt, um unsere Zutaten zu kaufen. Dabei dürfen wir nicht übersehen, dass einige Marktleute bei großer Kälte nicht kommen, weil Salat und Gemüse dann erfrieren. Andere Beschicker sind aber vor Ort und wärmen sich und die Auslagen mit Planen und Heizstrahlern.

Das Rezept: Chiliöl als feurige Würze

Jetzt stellen wir ein Chiliöl selbst her, um stets eine feurige Würze parat zu haben: Als Zutaten brauchen wir nur einige getrocknete rote und grüne Chilischoten sowie Olivenöl. Beides sollte in eine bereitgestellte hübsche Flasche passen.

Die Schoten werden sorgfältig auf einem sauberen Küchenbrett und mit einem Messer klein geschnitten. Im Anschluss das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Chilistückchen dazugeben.

Unter ständigem Rühren in dem heißen Olivenöl zwei Minuten rösten. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und das Öl mit den klein geschnittenen Chilischoten für eine weitere Viertelstunde in der heißen Pfanne lassen. Sobald das Chiliöl abgekühlt ist, sofort in eine sterile Flasche umfüllen.

Sterile Gegenstände erhalten Sie übrigens durch das Abkochen in einem großen Topf.

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