Lisa Gotzian hat die Sommerferien genutzt und kurze „Camping-Ferien“ im heimischen Garten gemacht.

Lisa Gotzian (16) hat Camping-Ferien vor der Haustür – besser gesagt – vor der Terrassentür ausprobiert: Die St. Töniserin hat ihr Zelt im Garten aufgeschlagen.
Lisa Gotzian (16) hat Camping-Ferien vor der Haustür – besser gesagt – vor der Terrassentür ausprobiert: Die St. Töniserin hat ihr Zelt im Garten aufgeschlagen.

Lisa Gotzian (16) hat Camping-Ferien vor der Haustür – besser gesagt – vor der Terrassentür ausprobiert: Die St. Töniserin hat ihr Zelt im Garten aufgeschlagen.

Kurt Lübke

Lisa Gotzian (16) hat Camping-Ferien vor der Haustür – besser gesagt – vor der Terrassentür ausprobiert: Die St. Töniserin hat ihr Zelt im Garten aufgeschlagen.

St. Tönis. Die letzte Folge des Sommer-ABCs zurrt an einem Z, das manch einer vielleicht als ungemütliche Zumutung abtut, andere aber als Freizeit- oder Urlaubs-Aktivität lieben: Es geht um das Zelten. Da ersetzt man das eigene Bett durch eine Isomatte, tauscht die eigene Bettdecke gegen den Schlafsack ein.

Das Sommer-ABC

Zelten kann man auf Campingplätzen. Gerade im Sommer erlebt man es aber auch oft, dass ein Zelt gleich auf der eigenen Wiese vor dem Haus aufgebaut wird.

Lisa Gotzian hat als „Heimcamperin“ die Probe aufs Exempel gemacht und ihr Zelt im Garten aufgebaut. „Es ist etwas gewöhungsbedürftig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran“, sagt die 16-Jährige. Es hat eine Dreiviertelstunde gedauert, um das Zwei-Mann-Zelt aufzubauen. „Es war etwas mühselig. Meine Eltern mussten mir helfen, alleine hätte ich das nicht geschafft“, sagt Lisa.

Danach hat sie sich im Zelt häuslich eingerichtet. Wasser, Bücher, Früchte, Chips und Kekse hat sie mit hinein genommen. Auf einer Isomatte, gepolstert mit mehreren Decken, hat sie geschlafen. „In der Nacht war es so kalt, da musste ich mich mit mehreren Decken zudecken. Es war auch gruselig. Es hat überall geraschelt, man konnte alles bis ins kleinste Detail hören. Den Wind und die Tiere“, sagt die Schülerin.

Kleine Probleme wie das „für kleine Mädchen müssen“, hat sie auch noch bewältigen müssen. Dazu musste sie erst die drei Verschlüsse von ihrem Zelt öffnen und dann durch die Kellertür ins Haus kommen.

Am nächsten Morgen war Lisa schon um 9 statt wie sonst in den Ferien um 11 Uhr auf. „ Es war einfach zu hell und zu warm im Zelt,“ sagt sie. Auch wenn es gewindet und etwas geregnet hat, Lisa hat die Nacht gut und vor allem trocken überstanden.

Auf die Frage, wie lange es denn gedauert habe, um das Zelt wieder abzubauen, antwortete sie: „Das Zelt wird nicht abgebaut. Das bleibt stehen. Zuerst schlafe ich noch mal eine Nacht drin, weil das doch ein besonderes Erlebnis war, das ich noch einmal wiederholen möchte“.

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