Athleten verbuchen auf ihrer Heimstrecke etliche Erfolge.
Vereinsinternes Duell: Jorn van Schangen (Innenbahn) tritt gegen Tristan Gierling im 100 m-Sprint an. Beide starten für den EC Grefrath.
Grefrath. Bei guten äußeren Bedingungen haben am vergangenen Wochenende die NRW-Meisterschaften im Eisschnelllaufen stattgefunden. Ein Wettkampf, der einmal mehr von den Aktiven aus Grefrath dominiert wurde. Dies sowohl quantitativ, als auch qualitativ. 62 Starter kamen allein vom EC Grefrath. Die weiteren Teilnehmer, die auf dem 400-Meter-Eisoval des Grefrather Eissportzentrums antraten, stammten aus Möhnesee, Bochum und Köln.
Im Herren-Sprint setzte sich Romain Schmitz vom heimischen ECG gegen Michael Schikorra (SC Möhnesee) durch. Bei den Damen siegte Marie-Christine Luley gegen ihre Vereinskameradin Caroline Luley (beide ECG). In der Klasse Herren Allround gab es sogar einen Dreifacherfolg aus Grefrather Sicht. Dorian Höffner gewann vor Alexander Schirmer und Andreas Junge. Die Damen machten es ihnen gleich. Britta Herlitz siegte vor Alexandra Lipp und Ulrike Schwan.
Doch damit nicht genug. In der AK 14/15 kamen sogar die sechs Bestplatzierten vom EC Grefrath. Johannes Brunner verwies Christoper Peltzer und Joshua Anderson auf die Plätze. Bei den Damen in dieser Altersklasse waren allerdings die Konkurrenten aus Möhnesee überlegen.
89 Saisonbestzeiten wurden insgesamt gelaufen. Doch Theo Pastoors vom Grefrather Eisschnelllaufclub stellte auch fest: „Die Zeiten, in denen wir einen Breuer, Heithausen oder Pastoors hatten, sind vorbei. Aber wir haben immer noch Kaderläufer in unseren Reihen. Fünf sind es momentan. Und einige unserer Aktiven können durchaus unter die besten Sechs bei einer Deutschen Meisterschaft laufen.“
So ist Tamara Kapischke (16) im Sprint sehr stark, und auch von Chiara Göbbels (17) erwartet Pastoors noch einiges.
Gleiches gilt im Sprintbereich für den 14-jährigen Joshua Anderson, der über die 500 Meter in Deutschland zu den herausragenden Athleten gehört. Bei den Titelkämpfen am Wochenende mussten vier Strecken gelaufen werden, um in die Wertung zu kommen. Acht von einem dutzend Titeln blieben in Grefrath. Die anderen vier Titel gingen an den ärgsten Rivalen, den SC Möhnesee. mb/Red
