Finkgräfe wird Vizemeisterin beim Speerwerfen.

Kreis Viersen. Die Leichtathleten aus dem Krefelder Umland sind bei den Nordrhein-Hallen-Meisterschaften in Leverkusen spärlich vertreten gewesen. Doch die jungen Wilden aus Willich (Thomas Klemens, Andreas Knops, Maximilian Shillingford, Alexander Puchta) hatten sich eigens für die Wettkämpfe teure Spikes aus den USA mit Goldsohlen besorgt und waren darin auch sehr schnell unterwegs.

Am schnellsten lief der 17-jährige Alexander Puchta, der in 23,11 Sekunden bei der U 20 völlig überraschend Vizemeister im 200-Meter-Lauf wurde. Der Kommentar seines neuen Trainers Frank Dukat war in Anspielung auf seine Lauftechnik jedoch wenig schmeichelhaft. „So richtig geradeaus laufen kann Alex noch immer nicht, dafür aber schon ganz schön schnell.“

Willichs Leichtathletik-Abteilungsleiter Klaus Schade (DJK VfL) bedauerte besonders den Weggang der jungen Willicher Sprinter nach Düsseldorf. „Einerseits ist es gut, wenn in Düsseldorf ein Superstandort entsteht. Aber die Entwicklung für Willich ist dagegen schlecht.“

Der Mönchengladbacher Weßling gewinnt beim Weitsprung

Auch die 17-jährige Anna-Sophie Finkgräfe (VfL Willich) gewann eine Silbermedaille beim Speerwerfen mit der Weite von exakt 38 Metern. Dabei war es nicht einfach, bei Außentemperaturen von minus fünf Grad sich selbst und das Wurfgerät überhaupt warm zu halten.

Titelgewinne schafften dagegen die Mönchengladbacher durch den 17-jährigen Benjamin Weßling beim Weitsprung (6,49 m) und der Geherin Andrea Küppers. B.F.

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