Ein neuer Supermarkt soll an der Benrader Straße/Maysweg entstehen. Zunächst ist ein Gutachten fällig.

An der Benrader Straße möchte Edeka sein Geschäft bauen.
An der Benrader Straße möchte Edeka sein Geschäft bauen.

An der Benrader Straße möchte Edeka sein Geschäft bauen.

Friedhelm Reimann

An der Benrader Straße möchte Edeka sein Geschäft bauen.

St. Tönis. Kleckern geht anders – das ist schon Klotzen: Der Lebensmittelriese Edeka will an der Benrader Straße/Maysweg eine Filiale eröffnen. Und die soll nicht klein ausfallen.

2000 Quadratmeter groß soll alleine das Hauptgeschäft werden, hinzu kommen 600 Quadratmeter für das Lager und weitere Nebenflächen, außerdem 250 Quadratmeter für Shop und Mall, beispielsweise eine Bäckerei-Filiale. Im Außenbereich zur Benrader Straße hin sollen die Parkplätze eingerichtet werden, der Plan spricht insgesamt von 99.

Eine Einfahrt weiter als bisher zu Lidl

Kunden, die vom Ring kommen, könnten über den Maysweg auf den Parkplatz fahren, was nur eine Einfahrt weiter wäre, als bisher zum schon vorhandenen Discounter Lidl. Die vorläufigen Pläne hat ein Büro aus Erkelenz erstellt. Eine Ausfahrt vom Lager für Zuliefer-Lkw könnte zudem zum Ostring hin erfolgen, sie stieße unmittelbar neben der Schlufftrasse darauf.

Bisher stehen auf diesem Gelände Hallen der Firma Kleinen Isoliertechnik. Wann könnte es losgehen? Hierzu will sich Edeka vor der Sitzung des Planungsausschusses nicht äußern.

Aus einem Mischgebiet muss ein Sondergebiet werden

Zurzeit gibt es einen Antrag an den städtischen Planungsausschuss, entsprechendes Recht zu schaffen. Bislang sieht der Bebauungsplan für diesen Bereich ein sogenanntes Mischgebiet vor.

Dieses müsste in ein Sondergebiet umgewandelt werden. „Sobald nachgewiesen ist, dass durch das Vorhaben keine schädlichen Auswirkungen zu erwarten sind, kann die Abstimmung mit dem Arbeitskreis ,Regionales Einzelhandelskonzept’ für den Kreis Viersen durchgeführt und das landesplanerische Einvernehmen hergestellt werden“, heißt es etwas holprig in der Verwaltungsvorlage. Edeka muss also ein Gutachten erstellen lassen, wonach das Vorhaben nicht schädlich ist.

Wenn das Gutachten fertig ist, geht’s zur Bezirksregierung

Liegt ein solches Gutachten vor, können die Pläne zur Bezirksregierung nach Düsseldorf geschickt werden. Außerdem soll die Verwaltung die Zu- und Abfahrten mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW abstimmen.

Der Planungsausschuss soll die Pläne morgen bei seiner Sitzung zur Kenntnis nehmen und sich mit ihnen näher befassen, wenn die Stadtverwaltung die entsprechenden Gespräche geführt hat.

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