Viele unterstützen Plan der Feuerwehr.

Fahrzeugkauf
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Diese drei Wagen verkauft die Messefeuerwehr Düsseldorf im Paket für 6400 Euro. Auf das Angebot will die Stadt in Absprache mit dem Chef der Tönisvorster Feuerwehr nicht eingehen, weil man nur ein Auto benötigt.

Tönisvorst. „Drei sind einer zuviel“ hieß einmal eine erfolgreiche Vorabendserie im Fernsehen, die viele Leute verfolgt haben. In Tönisvorst verfolgen zurzeit viele eine lokale Geschichte. Arbeitstitel: „Drei sind zwei zuviel.“

Gemeint ist die Suche der Feuerwehr Tönisvorst nach einem Wagen, der den altersschwachen Bus ersetzen kann, mit dem der Gerätewart bisher unterwegs war (siehe Vorgeschichte im Kasten rechts).

Ein Leser kritisiert, dass für die Feuerwehr nie Geld da sei

Die Haltung der Stadt Tönisvorst, statt auf drei günstige Wagen auf ein in der Unterhaltung möglicherweise teureres Leasing-Fahrzeug zurückzugreifen, haben viele Leser online kommentiert.

Siegfried Wirth schreibt: „Wie immer, wenn es um die Feuerwehr und den Rettungsdienst geht, ist kein Geld da. Ich verstehe manche im Rat der Stadt Tönisvorst nicht, denn es sind unsere Steuergelder. Für andere Sachen ist Geld da, aber für die Feuerwehr nicht.“

Ein anderer fragt, wo Bürgermeister Thomas Goßen in dieser Angelegenheit eingebunden war. „Die Freiwilligen Löschmänner gehen an ihren Sparstrumpf, sind freiwillig zu Verzicht bereit, um der Bevölkerung in Tönisvorst einen besonderen Schutz zu ermöglichen.“

Ist das Paket der drei Autos ein Köder, der junge Leute anlockt?

Feuerwehr-Geräterwart Gerd Zander muss sich um die Feuerlöscher in städtischen Gebäuden kümmern. Unterwegs war er bisher in einem alten Mercedes-Bus, der durch einen kleinen Lieferwagen, eventuell per Leasingverfahren, ersetzt werden sollte. So hatten es Wehrführer Rolf Peschken und Ordnugnsamtsleiter Wolfgang Schourten besprochen. Feuerwehr-intern wurde man auf ein Angebot der Messefeuerwehr in Düsseldorf aufmerksam: Die bot drei kleine Fahrzeuge, jeweils acht Jahre alt, im Paket für 6500 Euro an. Die Kaufsumme hatte die Wehr fast zusammen, doch die Stadt winkte ab. Schouten: „Ich bin mir mit dem Wehrführer einig: Drei Fahrzeuge sind nicht die Lösung, die wir brauchen.“

WZ-Leser Lindackers fragt sich, ob es sich auch auf den zweiten Blick um ein verlockendes Angebot handelt. „Die Fahrzeuge sind gebraucht. Es darf erwartet werden, dass in nächster Zeit einige Reparaturen anfallen werden.“ Mit der Anschaffung sei es nicht getan. „Es kommen Versicherung, Steuern und laufende Unterhaltskosten hinzu.“

Frank Thekook glaubt, dass mit den drei „Blaulichtflitzern“ junge Leute geködert werden sollen. Er rät der Feuerwehr Tönisvorst, sich zu mäßigen. Diese Meinung kann ein anderer nicht nachvollziehen. Die Feuerwehrleute „opfern massiv Zeit für ihre Mitbürger, und das ehrenamtlich.“

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