Die Grünen verabschiedeten eine Resolution. Darin fordern sie „eine Energieerzeugung auf Basis der Erneuerbaren“.
Kreis Viersen. Auf seiner Mitgliederversammlung hat sich der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen mit der Energiewende und den Möglichkeiten und Perspektiven im Kreis Viersen beschäftigt. Als Gast gab Oliver Krischer (MdB) einen Überblick über die Energiepolitik aus Sicht der Bundespartei.
Region soll zu einem Energieproduzenten werden
Redebeiträge und eine Diskussion bildeten die Grundlage für eine verabschiedete Resolution. Darin fordern die Grünen „eine Energieerzeugung auf Basis der Erneuerbaren“. Im Jahre 2030 sehe man den Kreis „energieautark“. Kreisvorsitzende Marianne Lipp: „In einem weiteren Schritt wollen wir die Region zu einem Energieproduzenten machen. Wir sehen die Zukunftsperspektive für die Region und auch für die regionale Wirtschaft in diesem Handlungsfeld.“
Die Resolution mit den wesentlichen Punkten soll nun die Handlungsgrundlage für die Arbeit der Partei in den Städten und Gemeinden sein. In den nächsten Wochen werden kreisweit Anträge zu den Themen Energieverbrauch, -einsparung und Erneuerbare Energien gestellt.
„Erneuerbare Energien und Ausstieg aus der Atomkraft sind zukunftsweisend, wir wollen mit dieser Veranstaltung auch für den Kreis den Umdenkprozess einleiten“, sagt Angelika Verkaar, zweite Vorsitzende.
