Mozart-Messe in passendem Raum mit perfekter Akustik.
Mönchengladbach. Ein tolles Erlebnis für die Konzertbesucher ergibt sich schon aus dem Aufführungsort, der evangelischen Hauptkirche. Hier fand am Mittwochabend das zweite Chorkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker statt. Das Gotteshauses bestach mit hervorragender Akustik.
Schwermut und Leichtigkeit übertragen sich auf den Zuhörer
Im ersten Teil offeriert das Orchester mit Andreas Fellner am Dirigentenpult die Maurische Trauermusik von Wolfgang Amadeus Mozart. Ein selten gespieltes Juwel, vermag es die schwermütige Stimmung unmittelbar auf den Hörer zu übertragen, die sich in nur wenigen Minuten zur Gelassenheit klärt. Außerdem wird die 6. Sinfonie in C-Dur von Franz Schubert präsentiert.
Für den zweiten Teil des Konzerts, die Missa in c-moll von Mozart, ist die Kirche als Aufführungsort ein besonderer Genuss, in dem sich die Töne besonders schön entfalteten, donnernd beim Gloria, und immer wieder schwebend beim Lob des Herrn. Unter dem Dirigat von Chor-Chefin Maria Benyumova entfaltete der Niederrheinische Konzertchor seine Qualität.
Anja Maria Kaftan als Gast, Debra Hays, Markus Heinrich und Hayk Deinyan übernahmen die Soloparts in dem Stück, das Mozart zur Versöhnung mit seinem Vater geschrieben hatte.




