Mönchengladbach. Die PPG erwägt für die Fußball-Saison 2012/2013, die Preise für Tages- und Dauer-Parker am Stadion anzuheben. Die PPG ist eine Parkplatz-Gesellschaft.
Sie gehört der Stadtentwicklungsgesellschaft EWMG zu 60 Prozent. Den Rest hält die Borussia. Derzeit managt sie die über 10 000 Stellflächen am Borussia-Park, schon länger auch das Messe-Gelände nebenan.
Künftig soll die PPG im übrigen Stadtgebiet Parkplätze errichten und betreiben können. Das beschloss der Hauptausschuss. Mehr noch: Zum – erweiterten – Geschäftsfeld sollen auch Parkhäuser gehören.
Beispiel: Der Parkbunker unter dem Rheydter Marktplatz. Der wird noch von der Firma Q-Park betrieben, doch bislang gibt es wegen des hohen Sanierungsaufwands dieser Großgarage zwischen Stadt und Q-Park keine Einigung. Die PPG könnte einspringen.
Die Parkplatz-Gesellschaft soll ihre Einnahmen verbessern
Bei der Neugestaltung des Rheydter Marktplatzes muss die Decke der Tiefgarage zudem stabilisiert und abgedichtet werden.
Durch die Erweiterung des Aufgaben-Katalogs soll die Einnahme-Situation der PPG verbessert werden, sagt OB Norbert Bude (SPD). Die Gesellschaft mache in diesem Jahr keine Verluste, Zahlen nennt die PPG aber nicht.




