Alle fragen: Wie geht es weiter?

A pedestrian passes in front of a store of drugstore Schlecker in Berlin
Großbild FABRIZIO BENSCH

Die Mitarbeiter der Schlecker Filialen in Mönchengladbach sorgen sich um ihren Arbeitsplatz.

Mönchengladbach. Etwa 20 Filialen betreibt die Drogeriekette Schlecker in Gladbach – noch. Bei den Mitarbeitern haben sich seit der angekündigten Plan-Insolvenz die Sorgenfalten vertieft. Sagen will keiner etwas. Sabine Busch (Verdi) ist ebenfalls ein wenig ratlos: „Ich schätze, dass in Gladbach rund 100 Schlecker-Mitarbeiter tätig sind.“ Es könnten mehr bzw. weniger sein.

Verdi: Kein Geld für Abfindungen

Exakte Zahlen hat sie nicht. „Wir haben in den Bereichen keine Betriebsratsstruktur.“ Folglich gebe es keine Arbeitnehmervertretung und – für Verdi – keine Mitarbeiter-Zahlen. Seit Schlecker „täglich Geschäfte schließt, häufen sich bei uns die Anrufe sehr besorgter Mitarbeiter“, so Busch. In einer Filiale seien jetzt rund 30 Personen tätig: Die Firmenleitung gab Geschäfte auf und steckte die Beschäftigten in dieses „XXL-Geschäft“. Hintergrund: Man könne Betroffene nicht kündigen, weil das Geld für Abfindungen fehle. Normalerweise arbeiten in den Filialen drei bis fünf Personen. ba.-

Leserkommentare