Dortmund gegen Gladbach könnte Probleme geben.

sport
Großbild Jörg Knappe

Auch die Polizei wird das Glas, Flaschen- und Dosenverbot rund ums Stadion durchsetzen.

Mönchengladbach. Die Südkurve für die gegenerischen Fans wird nicht ausreichen. 19 000 Dortmunder Fans erwartet die Polizei beim Abendspiel der einzig wahren Borussia gegen den schwarz-gelben Meisteranwärter aus dem Revier, der hier den Titel perfekt machen könnte.

„Wir erwarten trotzdem keinen Autokorso durch die Gladbacher Innenstadt“, sagt Polizeipressesprecher Peter Spiertz. Man werde den Fans auch keine Gelegenheit geben, das zu organisieren. „Wir erwarten weiterhin ein friedliches Fußballfest“, sagt Einsatzleiter Dirk Hoff von der Gladbacher Polizei. „Die Dortmunder kommen her, um zu sehen, wie ihre Mannschaft Meister wird.“

Womit die Einsatzkräfte allerdings fest rechnen sind Verkehrsbehinderungen. Zwar werden zwei Sonderzüge eingesetzt und 50 Reisebusse. Aber ein Großteil der Fans wird mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.

Fans in Regionalzügen sollen bis Rheydt durchfahren

„Das ist eine zusätzliche Belastung zum verkaufsoffenen Samstag und Osterreiseverkehr“, sagt Hoff. Er appelliert an Reisende, die mit normalen Regionalzügen kommen, bis Rheydt zu fahren. „Da ist der Shuttle-Verkehr optimal organisiert. Die Busse haben freie Fahrt und sind schnell am Stadion.“

Um die Verkehrssituation zu entzerren, wird das Stadion schon um 15.30 Uhr, also drei Stunden vor Spielbeginn, öffnen. „Die Fans können dann auf den Videoleinwänden die anderen Samstagsspiele mit verfolgen“, berichtet Spiertz. Denn von dem Ergebnis der Leverkusener hängt es auch noch ab, ob die Dortmunder schon am Samstag feiern dürfen. Auf ein Alkoholverbot wird diesmal jedenfalls verzichtet.

Gegen zwölf gewaltbereite Dortmunder und fünf Gladbacher Fans dieser Kategorie ist ein Betretungsverbot für die Bereiche der Bahnhöfe und das Stadionumfeld ausgesprochen. In diesem Bereich gilt auch ein Verbot von Glas, Glasflaschen, Dosen.

Fans dürfen den gegnerischen Fanblock nicht betreten. Wenn ein Dortmunder im Internet versehentlich Karten für die Nordkurve ersteigert haben sollte, soll er sich beim Betreten des Stadions bei den Ordnungskräften melden, rät die Einsatzleitung.

Leserkommentare (2)