Der Wahlkampf bei Borussia Mönchengladbach ist voll entbrannt.

Fussball
Großbild Dieter Wiechmann

Martin Heinen, Michael Weigand und Bernhard Stein (v.l.) von der Mitgliederoffensive bei einer Pressekonferenz im Januar.

Mönchengladbach. Bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach ist der Kampf um die Macht in vollem Gange.

Nach der Initiative Borussia, die Stefan Effenberg und Horst Köppel als führende Kräfte präsentiert hatte, steigt nun die Mitgliederoffensive 2007/2011 in den Wahlkampf ein. Die Vereinigung um Sprecher Michael Weigand wird am Montag, 13 Uhr, in der Gaststätte Alt Eicken, Eickener Straße 149, das Team für die Vereinsgremien vorstellen.

Bei der Einladung teilt Weigand kräftig gegen die Initiative Borussia aus. Wörtlich heißt es: „Der erfreuliche sportliche Höhenflug bei Borussia Mönchengladbach ist umso überraschender angesichts der Unruhe, die sich hinter den Kulissen des Vereins abspielt.

Neben unserer Gruppe hat sich nämlich eine radikale Opposition gebildet, die sich selbst ,Initiative Borussia’ nennt und mit ihrem Aushängeschild Stefan Effenberg den Putsch durch eine umfassende Satzungsänderung erzielen möchte. Im Gegensatz zu diesem destruktiven und konfrontativen Auftreten als ,Putsch der Rachesuchenden’ haben wir uns als Mitgliederoffensive stets als Basisbewegung verstanden, die statt Revolution auf Evolution setzt und Stellschrauben dort verändern möchte, wo es sinnvoll erscheint.“

Mit den Satzungsänderungsanträgen der Mitgliederoffensive werde der Verein „endgültig zum mitgliederfreundlichsten Verein des deutschen Profifußballs“. Weigand nennt seine Vereinigung „die mehrheitsfähige Alternative zur Vereinsführung und zur ,Initiative Borussia’“.

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