Mehr als 50 000 Fans werden zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg erwartet.

Borussia Moenchengladbach head coach Favre gestures during their German Bundesliga first division soccer match against Hamburg SV  in Hamburg
Großbild MORRIS MAC MATZEN

Positive Ansprache, optimistische Gesten: Gladbachs Trainer Lucien Favre.

Mönchengladbach. Tabellendritter, Shooting-Star der Liga und auch noch schöner Fußball – Bundesligist Borussia Mönchengaldbach macht momentan Lust auf mehr. Die Fans strömen in den Borussia-Park wie lange nicht mehr. Zum Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg sind bereits 48 800 Karten verkauft. Über 50 000 werden im Stadion erwartet. Vor zwei Wochen kamen 52 083 Besucher zum Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Kaiserslautern.

Trainer Lucien Favre und die Mannschaft haben mit ihrer Arbeit diesen lange nicht gekannten Boom ausgelöst. Der schweizer Fußball-Lehrer bleibt dennoch bescheiden. „Vergessen Sie nicht, wo wir vor vier Monaten waren. Das Wunder fand schon statt“, sagt Favre zur Rettung in letzter Minuten in der Relegation gegen den VfL Bochum. Gegen jene Mannschaft, die an der Tür zur Bundesliga klopfte, nun aber am Tabellenende der 2. Bundesliga steht, während Gladbach an der Spitze der Bundesliga für Aufsehen sorgt.

Mit dem sportlichen Erfolg kommen die Fans zurück ins Stadion. Rund 49 000 werden es in den ersten vier Heimspielen dieser Saison sein. Das sind 4000 Besucher mehr pro Spiel als im Saisonschnitt der vergangenen Spielzeit. (45 153 Zuschauer).

Hanke und Hermann kehren ins Team zurück

Und das bedeutet vor allem auch frisches Geld in der Klubkasse, die bekanntlich nicht üppig gefüllt ist. Und so bietet sich die Perspektive, diese Mannschaft weiter zu entwickeln. Gegen Nürnberg, das Favre stark einschätzt wegen der „sehr engagierten und athletischen Spielweise“, werden Mike Hanke für Patrick Herrmann und Martin Stranzl für den verletzten Roel Brouwers ins Team zurückkehren.

Leserkommentare