Borussia Mönchengladbach in Hoffenheim.

Alles im Griff: Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre.
Alles im Griff: Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre.

Alles im Griff: Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre.

dpa

Alles im Griff: Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre.

Mönchengladbach. Lucien Favre ist ausnehmend gut gelaunt. „Die Vorbereitung war sehr gut“, sagt der Trainer am Donnerstag freudestrahlend vor dem Start in die Rückrunde von Borussia Mönchengladbach am Samstag bei 1899 Hoffenheim. Der Schweizer sagt aber auch: „Keiner hat einen Platz reserviert in der Mannschaft.“

Selbst Filip Daems weiß nicht, ob er nach überstandener Bauchmuskelverletzung die Mannschaft aufs Feld führen wird. „Ich denke, Oscar wird spielen. Das ist eine neue Situation für mich auf der Bank zu sitzen“, sagt Gladbachs Kapitän. Oscar Wendt, sein Konkurrent um den Platz auf der linken Abwehrseite, überzeugte in den zwei Monaten, in denen Daems ausfiel.

Daems ist 34 Jahre alt, seit acht Jahren im Club, Ex-Nationalspieler Belgiens, bestritt 185 Spiele für den Fußball-Bundesligisten. Wendt ist sieben Jahre jünger, seit 18 Monaten in Gladbach, Nationalspieler Schwedens. Man bekommt eine Vorstellung davon, wie Favre die Zukunft des Clubs sieht und Phase zwei des Neuaufbaus nach Reus, Dante und Neustädter plant.

Hrgota, Mlapa und Younes sind die Spieler der Zukunft

„Die jungen Spieler kommen nach“, sagt Favre und meint damit jene, die die ferne Zukunft des Clubs beschreiben könnten, Stürmer Branimir Hrgota, Angreifer Peniel Mlapa oder Mittelfeldspieler Amin Younes: „Ich sage nicht, dass sie bereit sind, direkt zu spielen.“ Favre braucht Daems noch, wie Mike Hanke und Thorben Marx, deren Verträge auslaufen, mit deren zeitnaher Verlängerung allerdings zu rechnen ist.

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