Schwellung am verletzten Zeh muss abklingen.
Mönchengladbach. Es wird ein Spiel auf Zeit. Für Marco Reus und Borussia Mönchengladbach. Noch sind es vier Tage bis zum Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen den Meister aus Dortmund im Borussia-Park. Zweiter gegen Erster, beide punktgleich mit 29 Zählern. Ob der Tempo-Dribbler an diesem Gipfeltreffen teilhaben wird, ist die große Frage. Weil Reus’ kleiner Zeh am linken Fuß gebrochen ist. Ein lästiges Malheur aus dem Rhein-Derby beim 3:0 gegen Köln, oder doch eine großes Handicap für ein Mitwirken gegen den Meister aus der Stadt, in der Reus wohnt – in Dortmund.
Reus: „Für die Gegner ist es schwer, gegen uns zu spielen“
Der Heilungsprozess läuft auf eine Entscheidung über seinen Einsatz vielleicht erst unmittelbar vor dem Spiel hinaus. Entscheidend wird sein, ob die Schwellung am Zeh, die solch ein Bruch immer bedingt, so zeitig abheilt, dass der Nationalspieler überhaupt seinen Fußballschuh anziehen kann. Sollte er dennoch ausfallen, macht sich Reus wenig Sorge um die Qualität der Mannschaft. „Für die Gegner ist es momentan sehr schwer, gegen uns zu spielen. Weil wir ruhig spielen. Weil wir eine Philosophie haben momentan. Weil wir einfach das zeigen, was wir im Training ständig üben. Ich glaube, da steckt einfach harte Arbeit dahinter und viel Selbstvertrauen“, sagt Reus. Auf einen möglichen Ausfall Reus’, wäre Trainer Lucien Favres vorbereitet. Immerhin gab Igor de Camargo in Köln ein Kurz-Comeback . ste/AM




