Borussias Coach Lucien Favre war trotz des 0:1 gegen den 1. FC Saarbrücken nicht unzufrieden.

Fussball
Großbild Revierfoto

Borussias Trainer Lucien Favre nahm die Niederlage nicht tragisch.

Mönchengladbach. Radtour, Krafttraining, im Anschluss ein freier Nachmittag. Borussen-Coach Lucien Favre nahm am Donnerstag ein wenig den Fuß vom Gaspedal, gönnte seinen Spielern ein wenig Erholung. Die 0:1 (0:0)-Niederlage der Fohlen im Testspiel beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken war für Favre kein Anlass, den Holzhammer auszupacken.

„Ach was“, so der Schweizer, „wir haben zwar verloren, aber das ist nicht schlimm. Es war wichtig, einige Spieler über 90 Minuten zu sehen. In der jetzigen Phase der Vorbereitung reicht die Kraft für maximal 70 oder 75 Minuten.“

Die Partie im Saarland habe ihm daher gut gefallen, er habe viele positive Dinge gesehen. Favre war nur mit einem 14-Mann-Kader – darunter die Nachwuchsspieler Kompalla, Bieler, Korb, Younes, Dams – angetreten, dementsprechend gelassen analysierte er die Partie am Tag danach.

„Wir haben es im Abschluss nicht gut gemacht, hätten schnell führen müssen. Allein in der ersten Hälfte hatten wir drei sehr gute Chancen.“ Vor allem einige junge Spieler hätten die Gelegenheit genutzt, auf sich aufmerksam zu machen. Wie zum Beispiel Julian Korb im defensiven Mittelfeld oder Offensiv-Wirbler Amin Younes, der gerade einmal 17 Jahre alt ist.

Roel Brouwers: Wir sind auf einem guten Weg

Favre: „Er ist mir schon mal im Training aufgefallen, da war er sehr stark. Er ist noch in der A-Jugend. Wir behalten ihn im Auge.“ Younes selbst blieb nach seiner herzerfrischenden Vorstellung mit beiden Beinen auf dem Boden. „Das war ganz okay. Ich habe aber auch gesehen, dass ich noch viel lernen muss. Es hat mir auf jeden Fall riesig Spaß gemacht.“

Rekord: Borussia Mönchengladbach hat für die kommende Saison 27 500 Dauerkarten verkauft. Das ist ein Rekord in der Vereinsgeschichte (bisher 26 200 in der Saison 2006/07). Die Verkaufsphase der Saison-Tickets ist nun beendet

Roel Brouwers, der in Saarbrücken die Kapitänsbinde trug, meinte: „In der zweiten Hälfte sind wir müder geworden, hatten schwere Beine. Aber das ist normal in der Vorbereitung. Wir sind auf einem guten Weg und wir haben ja noch zwei Wochen bis zum ersten Pflichtspiel.“ Am Samstag (19.30 Uhr) steht in Oberhausen das Spiel gegen Europa-League-Sieger FC Porto an.

Leserkommentare (1)