Seine Art wirkt authentisch, seine Spielweise erinnert an Schalkes Manuel Neuer (25), der inzwischen zum Nationaltorhüter gereift ist.

ter Stegen
Großbild Dieter Wiechmann

Die Leistung gegen Köln in Mainz müsse die Mannschaft jetzt bestätigen, so ter Stegen.

Mönchengladbach. Die Derby-Sause ist Marc-André ter Stegen wahrlich nicht zu Kopf gestiegen. Statt den 5:1-Triumph der Gladbacher Borussia gegen den 1. FC Köln groß zu feiern, hat das Torhüter-Talent den „Abend in Ruhe ausklingen lassen“ und ist mit „schweren Beinen eingeschlafen“.

 Es sei ein schönes Gefühl gewesen, beim Bundesliga-Debüt gleich einen Sieg gegen Köln zu feiern, betont Stegen im Gespräch mit unserer Redaktion. Aber seine volle Konzentration richte sich schon auf das „schwere Spiel am Freitag in Mainz“.

Seit seinem vierten Lebensjahr spielt ter Stegen für die Borussia, Gladbach ist seine Heimat. Im 18-Jährigen haben die Treuen in der Nordkurve eine neue Identifikationsfigur bekommen, jemanden, der Borussia nicht nur als namhafte Station im persönlichen Steckbrief sieht. „Für mich war das ein spezielles Derby. Ich habe das ja schon in der Jugend kennengelernt. Das jetzt war noch einmal eine Schippe drauf. Einfach ein schönes Erlebnis“, sagt ter Stegen.

Seine Art wirkt authentisch, seine Spielweise erinnert an Schalkes Manuel Neuer (25), der inzwischen zum Nationaltorhüter gereift ist. Ter Stegen verweist lieber auf die Mannschaft und sagt: „Es gilt, die Leistung gegen Köln in Mainz zu bestätigen. Wir spielen auf Sieg. Wir haben viel vor in den nächsten Wochen. Das Ziel ist klar, das ist jedem bewusst.“

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