Borussia Mönchengladbach sucht nach einer neuen Variante im Offensivspiel.

Peniel Mlapa traf in diesem Duell mit dem Augsburger Torwart Manninger nur den Pfosten. Er hofft auf einen Einsatz in Wolfsburg.
Peniel Mlapa traf in diesem Duell mit dem Augsburger Torwart Manninger nur den Pfosten. Er hofft auf einen Einsatz in Wolfsburg.

Peniel Mlapa traf in diesem Duell mit dem Augsburger Torwart Manninger nur den Pfosten. Er hofft auf einen Einsatz in Wolfsburg.

Wiechmann

Peniel Mlapa traf in diesem Duell mit dem Augsburger Torwart Manninger nur den Pfosten. Er hofft auf einen Einsatz in Wolfsburg.

Mönchengladbach. Welche personelle Mischung ist die Beste für Borussias Offensive? Wie lässt sich so gut wie möglich das Vakuum, das seit dem Abgang von Marco Reus existiert, schließen? Gladbachs Cheftrainer Lucien Favre hat in dieser Spielzeit der Fußball-Bundesliga wiederholt an einer Lösung dieses Problems getüftelt. War gezwungen, diesbezüglich zu experimentieren. Ob mit Igor de Camargo oder Luuk de Jong als Sturmspitze. Dahinter, für den Part des „Neuneinhalbers“, setzte Favre bereits auf Tolga Cigerci, Patrick Herrmann oder Amin Younes. Dauerhaft bewährt hat sich keine dieser Formationen.

Auf der Liga-Zielgeraden und im Kampf um einen Europapokal-Platz hat Favre nun ein neues Offensiv-Projekt ins Leben gerufen: Mit Peniel Mlapa als wuchtigen und dynamischen Stoßstürmer. Dahinter Mike Hanke als gewiefter Ballverteiler, der zudem auch einmal selbst den Abschluss sucht. Beim jüngsten Heimerfolg gegen Augsburg ging das Experiment auf. Mlapa hinterließ bei seinem Liga-Startelf-Debüt für die Borussia einen guten Eindruck, brachte mit seiner Schnelligkeit Schwung ins Angriffsspiel, weil er von Hanke mit Pässen in die Tiefe auch gekonnt in Szene gesetzt wurde.

Der Trainer lässt sich nicht in die Karten schauen

Am Samstag, beim Auftritt der Fohlen in Wolfsburg, dürfte Favre wohl erneut dem Duo Mlapa/Hanke vertrauen. Auch wenn der Schweizer sich nicht in die Karten blicken lassen möchte. „Ich sage nichts zur Aufstellung.“ Doch warum sollte er ohne Not das auseinanderreißen, was auf Anhieb gut funktioniert hat? „Wir hatten gegen Augsburg 22 Torchancen – das zeigt unsere Klasse und das sollten wir Samstag fortführen“, betreibt Hanke Werbung in eigener Sache. Auch Mlapa hat in dieser Trainingswoche alles daran gesetzt, seinen Platz in der Startformation zu verteidigen. Die nach dem Augsburg-Spiel mit mehreren Stichen genähte Fleischwunde an seiner Hand sei „kein Problem“. Er fühle sich fit, so Mlapa, wolle erneut zeigen, was der Trainer von ihm erwarte: „Wucht, Tempo, Dynamik, mit meiner Schnelligkeit in die freien Räume laufen. Das will er sehen.“ Können Hanke und Mlapa Favres Vorgaben erneut umsetzen, verlängert der das Mindesthaltbarkeitsdatum seines neuesten Offensiv-Projektes nur zu gerne um einen weiteren Spieltag.

Anzeige

 

Leserkommentare (5)


() Registrierte Nutzer