Mönchengladbach. Im WZ-Bericht „Fankritik an Weigand“ vom 25. Mai heißt es, der „Chef der Preußen distanziert sich nicht“. Es geht um Bilder und Materialien, die aus dem Zusammenhang gerissen und zum Teil verfälscht wurden, sagt Michael Weigand, Sprecher der Mitglieder-Offensive Borussia Mönchengladbach.
„Es geht darum, mich, meine Fanclubkollegen und die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach in eine rechte oder gar rechtsradikale Ecke zu stellen. Ich distanziere mich ausdrücklich von den Inhalten“, so Weigand.
Es gehe um Dateien, betont der Sprecher der Offensive, die von einer anderen Person unter seinem Namen und somit mit gefälschtem Absender verschickt worden waren. Weigand hat nach eigenen Angaben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach gegen unbekannt gestellt.
Zudem heißt es im genannten Artikel, dass Historiker Weigand als Landes-Vize des Bundes der Vertriebenen in Düren gesagt hat: „Das Dortmund des Jahres 2009 ist eher eine türkische Stadt als Breslau 1927 eine polnische war“.
Weigand legt Wert auf die Feststellung, dass er diesen Wortlaut nicht benutzt hat. „Ich habe festgestellt, dass Breslau im Jahre 1927 eine deutsche Stadt war. Es ging inhaltlich um die Festlegung des Geburtslandes in den neu zugeteilten Steuernummern.“




