Ehemaliger Vorsitzender erhält hohe Auszeichnung des Volksbundes.

Gisbert Verbücheln zeigt seine Albert-Schweitzer-Medaille.
Gisbert Verbücheln zeigt seine Albert-Schweitzer-Medaille.

Gisbert Verbücheln zeigt seine Albert-Schweitzer-Medaille.

Büntig

Gisbert Verbücheln zeigt seine Albert-Schweitzer-Medaille.

Kaarst. 20 Jahre lang war der Büttgener Gisbert Verbücheln Vorsitzender des Ortsvereins Büttgen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Vor kurzem wurde er 80 Jahre alt und fand es an der Zeit, sein Amt weiter zu geben. Am Dienstagabend stand die Ehrung verdienter Mitstreiter an – eine Gelegenheit, sein Amt niederzulegen und seinen Nachfolger Peter Heines vorzustellen.

„Ein Ehrenamtler, der vorbildlicher nicht sein kann“

Völlig überraschend für Gisbert Verbücheln stand jedoch plötzlich seine eigene Ehrung im Mittelpunkt der Feier im Sportforum. Für seinen unermüdlichen Einsatz bekam er die Albert-Schweitzer-Medaille überreicht, die zum ersten Mal überhaupt in Nordrhein-Westfalen vergeben wurde. Die Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen des Volksbundes.

„Sie sind ein Ehrenamtler, der vorbildlicher nicht sein kann. Durch ihre Hartnäckigkeit, ihren Fleiß und ihre Ausdauer haben sie Rekordergebnisse bei ihren Sammlungen erreicht“, lobte der VDK-Bezirksgeschäftsführer Christian Engler den 80-Jährigen. Als Verbücheln 1985 beim VDK begann, habe es 35 Sammler in Kaarst gegeben, die in jedem November Haussammlungen durchführten. Dass aktuell über 60 aktive Sammler von Haus zu Haus ziehen, sei der Verdienst von Verbücheln, der den Ortsverband ausbaute, sagte Engler. Bei der letzten Sammlung im Stadtgebiet kamen so 13 169,23 Euro zusammen.

Bürgermeister Franz-Josef Moormann unterstrich Verbüchelns Bedeutung für den Volksbund. Er habe „den Friedensgedanken oben gehalten“ und verleihe der Sache des VDK ein Gesicht. Dadurch sei die Arbeit zeitgemäß geblieben. Verbüchelns Erfolge müssten nun von Jüngeren fortgesetzt werden.

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